FC Bayern rehabilitiert sich für Pokal-Schmach - Torfestival in Berlin

Der FC Bayern hat wenige Tage nach der Pokal-Schmach in Gladbach eine positive Reaktion gezeigt: Bei Union Berlin behielt der Rekordmeister mit 5:2 (3:1) die Oberhand. Lewandowski per Doppelpack (15., 23.) und Sané (34.) stellten die Weichen auf Sieg, ehe Gießelmann verkürzte (43.). Nach der Pause drückte der FCU, aber Bayern legte dank Coman (60.) und Müller (79.) eiskalt nach.

Union Berlin - FC Bayern München

Fotocredit: Getty Images

Drei Tage nach dem 0:5-Debakel im DFB-Pokal gegen Gladbach waren die Bayern gegen Union von Beginn an sichtbar um Wiedergutmachung bemüht und setzten ihr Vorhaben nach einer Viertelstunde das erste Mal in die Tat um. Bei Leroy Sanés Distanzschuss warf sich Union-Verteidiger Paul Jäckel in die Schussbahn und bekam den Ball im Sechzehner an den deutlich abgestreckten Oberarm. Robert Lewandowski trat zum fälligen Elfmeter und verwandelte sicher links unten zur Münchener Führung (15.).
Seinem elften Saisontor ließ Bayerns Tormaschine wenig später Nummer zwölf folgen: Bei einem Freistoß unmittelbar vor der Strafraumgrenze spielte Joshua Kimmich kurz auf Thomas Müller, der den Ball für Lewandowski stoppte. Der Pole schlenzte die Kugel anschließend maßgenau mit der Innenseite halbhoch zum 2:0 in die rechte Ecke (23.).
Die Bayern rückten von ihrem gnadenlos effektiven Offensivfußball weiterhin kein Stück ab und legten nach 35 Minuten das dritte Tor nach. Über Kingsley Coman und Müllers Verlängerung mit dem langen Bein landete der Ball am zweiten Pfosten bei Sané, der aus kurzer Distanz mühelos auf 3:0 erhöhte (35.).
Union legte daraufhin seine Passivität etwas ab und konnte noch vor der Pause verkürzen: Eine Halbfeld-Flanke von Genki Haraguchi landete im Strafraum beim aufgerückten Niko Gießelmann, der aus halblinker Position direkt abzog und über Neuers Hand sowie den linken Innenpfosten die Hoffnung an der Alten Försterei aufleben ließ (43.).
Nach dem Seitenwechsel stellte zunächst Coman den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her, als der Franzose die Kugel auf Zuspiel von Müller mit einer abschließenden starken Einzelaktion in den rechten Knick jagte (60.). Doch die erneute Antwort der Eisernen ließ nicht lange auf sich warten: Der Sekunden zuvor eingewechselte Kevin Behrens ließ Niklas Süle im Laufduell schlecht aussehen und legte von der Grundlinie auf den ebenfalls eingewechselten Julian Ryerson zurück, der aus neun Metern keine Mühe mehr hatte und für die Berliner auf 2:4 verkürzte (65.).
Für den Schlusspunkt einer turbulenten Partie sorgte schließlich Müller auf Vorlage von Dayot Upamecano. Der Franzose leitete den Treffer mit einem sensationellen Sprint über fast 70 Meter ein und steckte am Strafraum für Müller durch. Der legte sich den Ball einmal kurz mit der Sohle vor und schlenzte unhaltbar zum 5:2-Endstand für die Bayern ins Netz (79.).

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Bayerns Schachzug mit Sané

Leroy Sané war gegen Union nicht wie ansonsten gewohnt auf dem Flügel zu finden, sondern rückte bei Münchener Ballbesitz immer wieder auf die Halbpositionen ins Zentrum an die Seite von Müller ein. So stellten die Bayern im dicht gestaffelten Unioner Mittelfeld Gleichzahl her und machten zugleich den Flügel für Alphonso Davies frei. Der Kanadier durfte die linke Seite quasi im Alleingang beackern, konnte so immer wieder mit viel Tempo auf die letzte Linie der Gastgeber zulaufen und zahlreiche Chancen der Bayern einleiten.

Die Statistik: 21

Eine beeindruckende Serie fand für die Eisernen an diesem Nachmittag ein Ende: Nach 21 ungeschlagenen Bundesligaspielen in Serie an der Alten Försterei musste Union Berlin wieder eine Heimniederlage einstecken.
picture

#SotipptderBoss: Bayern schlägt zurück - BVB bezwingt Angstgegner

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung