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FC Bayern - Neuzugang João Cancelo berichtet von brutalem Überfall: "Habe mich machtlos gefühlt"
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Publiziert 23/02/2023 um 10:19 GMT+1 Uhr
João Cancelo, Winter-Neuzugang des FC Bayern, erlebte im Winter 2021 Traumatisches. Einen Tag vor einem Spiel von Manchester City wurde der Portugiese Opfer eines Überfalls in seinem Haus. Dabei wurden sowohl der 28-Jährige als auch seine Familie bedroht, Cancelo selbst erlitt eine Platzwunde. Nun begründete der Außenverteidiger, warum er am nächsten Tag dennoch für City auflaufen wollte.
João Cancelo - FC Bayern
Fotocredit: Getty Images
"Es war eine sehr, sehr schwierige Situation. Ich habe mich machtlos gefühlt, weil ich meine Familie in diesem Moment nicht beschützen konnte", schilderte Cancelo die traumatischen Momente des Silvesterabends 2021 gegenüber "O Jogo". Vier Einbrecher drangen in das Haus des damaligen City-Spielers ein und bedrohten seine Familie.
Als sich der Portugiese gegen einen der Angreifer wehren wollte, schlug dieser zu und verletzte den 28-Jährigen über dem rechten Auge: "Mir bleibt hier eine Narbe für den Rest meines Lebens." Für den Portugiesen eine traumatische Erfahrung: "Es war vor allem das Gefühl der Ohnmacht. Denn ich würde mein Gesicht für meinen Klub geben - stellen Sie sich vor, was ich für meine Familie tun würde, die das Wichtigste in meinem Leben ist."
Doch schon am nächsten Tag stand für den Außenverteidiger ein Auswärtsspiel beim FC Arsenal an. Bereit fühlte sich Cancelo dafür noch nicht: "Ich gestehe, ich habe mich nicht gut genug gefühlt, um zu spielen." Der Vater einer Tochter wollte dennoch auflaufen:
"Es fühlte sich wie eine Niederlage an, dass sie mich so entmutigen und aufwühlen konnten", so Cancelo. "Ich wollte spielen, weil es mein Leben ist und ich mein Gesicht für jene geben würde, die mir alles gegeben haben. In diesem Fall City."
Cancelo selbstkritisch: "Habe eine schwierige Persönlichkeit"
Beim englischen Meister in Manchester wurde der Portugiese im Laufe der aktuellen Saison aufgrund der geringen Einsatzzeiten zunehmend unzufrieden: "Es ist, wie Pep Guardiola gesagt hat: Ich muss spielen, um glücklich zu sein", erklärte Cancelo.
Nach Ansicht des 28-Jährigen müsse jeder Profi "ein bisschen egoistisch sein. Jeder Spieler will sich wichtig fühlen, will spielen - und wer auch immer etwas anderes behauptet, lügt."
Cancelo war zu Beginn des Jahres der Meinung, Einsätze "verdient" zu haben. Guardiola sah das anders - in einem gemeinsamen Gespräch kam man zu der Entscheidung, dass ein Wechsel das beste sei.
"Ich habe eine schwierige Persönlichkeit, ja", gestand der Portugiese. Aber ein Fehlverhalten habe er nicht gezeigt: "Ich habe mich niemals respektlos einem Kollegen oder Trainer gegenüber verhalten."
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Guardiola hadert mit Erwartungen: Habe das Gefühl zu scheitern
Quelle: Perform
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