In dem Report hat die FIFA die Transfer-Entwicklungen der vergangenen Jahre zusammengefasst und dabei auch konkrete Zahlen genannt. Dabei wurde der Renato-Sancho-Deal zwischen dem FC Bayern und Benfica Lissabon mit einem Gesamtvolumen von rund 84 Millionen Euro angegeben.
Damit wäre der Transfer um 49 Millionen Euro teurer, als offiziell angegeben. Doch wie kommt es zu dieser großen Diskrepanz?
Offenbar hat die FIFA in ihrem Bericht auch mögliche Zahlungen dazugerechnet, die der FC Bayern in bestimmten Fällen an Benfica hätte überweisen müssen.
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Von solchen Bonuszahlungen berichtete "Sport Bild" schon 2016. Demnach hätte Bayern weitere fünf Millionen Euro zahlen müssen, wenn Sanches während seiner Zeit in München sein 25. Länderspiel für Portugal absolviert hätte.

Sanches: Boni wurden nie fällig

Zehn Millionen Euro wären fällig gewesen, wenn der Mittelfeldspieler in die FIFA-Elf des Jahres berufen worden wäre. Über denselben Betrag hätte sich Benfica freuen dürfen, wäre Sanches bei der FIFA-Wahl zum Spieler des Jahres für die Top drei nominiert worden.
Und wäre der Europameister von 2016 zum Weltfußballer gekürt worden, hätte der deutsche Rekordmeister gar satte 20 Millionen Euro an Benfica überweisen müssen.
Von solchen Ehrungen war Sanches während seiner Zeit in München aber weit entfernt, weshalb keine der festgelegten Bonuszahlungen ihren Weg in die portugiesische Hauptstadt fand.

Sanches mit Lille Meister in Frankreich

Nach gerade mal einem Jahr beim FC Bayern wurde Sanches zu Swansea City ausgeliehen. Nachdem er 2018 wieder an die Isar zurückkehrte und sich erneut nicht endgültig durchsetzen konnte, wechselte der Portugiese Ende August 2019 für 20 Millionen Euro zum OSC Lille in die Ligue 1.
Dort gelang es ihm dann tatsächlich wieder Top-Leistungen abzurufen. Zudem holte er mit Lille in der vergangenen Saison überraschend den Meistertitel.
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