Robert Lewandowski wird (mal wieder) mit einem Abgang vom FC Bayern München in Verbindung gebracht. Das englische Medium "Sky Sports" will erfahren haben, dass der Torjäger, der am Samstag seinen 33. Geburtstag feiert, einen Tapetenwechsel anstrebe und im Herbst seiner Karriere unbedingt bei einem anderen Top-Klub anheuern wolle bevor er 35 Jahre alt ist.
Ein Szenario, das sein derzeitiger Arbeitgeber wohl unbedingt verhindern möchte, versah der deutsche Rekordmeister den Angreifer laut "Sky Sports" doch mit einem Preisschild von umgerechnet 117 Millionen Euro, um mögliche Interessenten abzuschrecken.
Allen voran Manchester City und der FC Chelsea sollen in den vergangenen Wochen um den Polen gebuhlt haben - mittlerweile haben die Blues für 115 Millionen Euro in Romelu Lukaku eine Alternative gefunden, Meister ManCity hat sich offensichtlich auf Harry Kane von Tottenham Hotspur versteift.
Bundesliga
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Dennoch dürfte es auch künftig an europäischen Schwergewichten, die Lewy ins Visier nehmen, nicht mangeln. Wie wahrscheinlich ist es, dass der amtierende Weltfußballer der bayrischen Landeshauptstadt den Rücken kehrt?

Hainer bei Lewandowski entspannt

Zunächst einmal: Es ist nachvollziehbar, dass Lewandowski, ein Spieler von Weltklasse-Format, nach mittlerweile sieben Bayern-Jahren mit einem Tapetenwechsel liebäugelt und sich in einer anderen Top-Liga beweisen möchte.
Außerdem ist in besagtem Bericht davon die Rede, dass der ehemalige Dortmunder ebenjene Veränderung vor seinem 35. Geburtstag plane. Ein konkreter Zeitpunkt wird nicht genannt.
Dies wäre also spätestens im Sommer 2023 der Fall, wenn Lewandowskis Vertrag in München ohnehin ausläuft. Bis dahin, so der Plan des Vereins, soll er das FCB-Trikot tragen.
Das machte Präsident Herbert Hainer erst Ende Juli deutlich: "Meiner Meinung nach ist Lewandowski der beste Stürmer der Welt. Wir sind sehr glücklich, ihn in unserer Mannschaft zu haben", sagte Hainer im Rahmen einer Medienrunde. Er ergänzte: "Sein Vertrag läuft noch zwei Jahre, in dieser Zeit wird er definitiv für den FC Bayern spielen."

Neues Bayern-Angebot für Lewandowski?

Der Bayern-Boss könne sich sogar vorstellen, Lewandowski auch "darüber hinaus im Kader zu haben". Ein klarer Anhaltspunkt dafür, dass der Bundesliga-Primus gewillt ist, dem langjährigen Goalgetter abermals mit einem neuen Arbeitspapier auszustatten.
Zum einem derartigen Vorstoß seitens des Klubs soll es jedoch noch nicht gekommen sein.
Der "Bild"-Zeitung zufolge warte Lewandowski gemeinsam mit seinem Berater Pini Zahavi bislang vergeblich auf ein entsprechendes Signal. Ein Umstand, der demnach für Irritationen im Lewandowski-Lager sorgt.

Kein Signal wegen Haaland-Interesse?

Wie die "Bild" mutmaßt, könnten die ausbleibenden Avancen mit einem möglichen Bayern-Interessen an BVB-Star Erling Haaland zusammenhängen. Der Norweger, in dessen Vertrag im kommenden Sommer eine Ausstiegsklausel über 75 Millionen Euro greifen könnte, wird immer wieder als Lewandowski-Nachfolger gehandelt, zuletzt schwärmte Sportvorstand Hasan Salihamidzic im "Sport1-Doppelpass" von dem Stürmer-Juwel. Lobeshymnen, die von Lewandowski laut "Bild" angeblich nicht goutiert wurden.
Das Blatt führt zudem noch einen weiteren Aspekt auf, der Lewandowski aktuell hadern lässt: Nach den Abgängen von Jérôme Boateng (noch ohne neuen Verein) und David Alaba (Real Madrid) habe die Qualität des Kaders aus Sicht des 122-maligen Nationalspielers im Vergleich zu den ruhmreichen Vorjahren enorm gelitten.
Animieren also die etwaige Aussicht darauf, von einem Jüngeren ersetzt zu werden sowie die Unzufriedenheit über die Beschaffenheit der Mannschaft zum Abschied? Voraussichtlich nicht in naher Zukunft. Sollte Lewandowski tatsächlich Abwanderungsgedanken hegen, dürfte es sich um ein Planspiel handeln, dass frühestens in zwei Jahren greift.
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