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FC Bayern: Rummenigge und Hainer verteidigen Transfer-Politik - "Andere Philosophie als PSG"
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Publiziert 01/09/2021 um 14:24 GMT+2 Uhr
Die europäische Konkurrenz des FC Bayern hat in diesem Transfersommer tief in die Taschen gegriffen. Die Münchener hingegen hielten sich mit vergleichsweise geringen Summen zurück. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge verteidigte diese Herangehensweise: "Der FC Bayern hatte immer eine andere Philosophie als Manchester United früher oder nun PSG oder Manchester City."
Rummenigge verteidigt Bayern-Transfers: "Andere Philosophie als PSG"
Fotocredit: SID
"Das liegt in der DNA des Vereins und macht einen Reiz aus", ergänzte der 65-Jährige im Interview mit der "Sport Bild".
Er sei "davon überzeugt, dass Bayern München auch dieses Jahr in der Champions League wieder weit kommen wird und keiner den Verein als Gegner haben möchte, auch wenn durch 50+1 - oder beim FC Bayern sogar durch 70+1 - andere Voraussetzungen herrschen", so Rummenigge.
Diese Philosophie müsse man nicht "über den Haufen schmeißen, weil in Europa gerade gewisse Manöver vollzogen werden, die alle nachdenklich machen. Man muss am Transfermarkt schlau und schnell agieren."
Auch Präsident Herbert Hainer schloss sich dieser Ansicht an. "Unser Weg ist ganz klar: Wir werden noch stärker auf den Nachwuchs und unseren Campus setzen. Es sind nicht nur Lippenbekenntnisse: Wir werden wie in der Vergangenheit immer auf die wirtschaftliche Stabilität des Vereins achten", erklärte der Bayern-Boss bei "Sport Bild".
FC Bayern überweist weniger als 60 Millionen Euro
Auch in der abgelaufenen Transferperiode habe man dies vorgelebt. "Wir schauen auf uns. Das ist der FC-Bayern-Weg", so Hainer.
Die Münchener überwiesen in dieser Saison für Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer insgesamt 57,5 Millionen Euro. Alleine der Wechsel von Jack Grealish zu Manchester City war knapp 118 Millionen Euro wert. Man United holte unter anderem für 15 Millionen Euro Superstar Cristiano Ronaldo, der jährlich 29 Millionen Euro netto verdienen soll. Dazu kamen die Transfers von Jadon Sancho (85 Millionen Euro) und Raphaël Varane (40 Millionen Euro).
Auch PSG griff ordentlich zu. Zwar kamen Lionel Messi, Gianluigi Donnarumma, Sergio Ramos und Georginio Wijnaldum allesamt ablösefrei. Doch ihre Gehälter übersteigen wohl aus Sicht des FC Bayern auch das erträgliche Maß. Weitere 60 Millionen Euro zahlten die Franzosen für Achraf Hakimi.
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Quelle: SID
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