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FC Bayern: Tom Starke erzählt Anekdote über Franck Ribéry und spricht über seine Rolle bei den Münchnern
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Publiziert 24/09/2021 um 13:06 GMT+2 Uhr
Der ehemalige FCB-Torwart Tom Starke hat in seiner Zeit beim FC Bayern von 2012 bis 2018 gerade mal zwölf Spiele für die Münchner absolviert. Trotzdem hat der heute 40-Jährige eine wichtige Rolle für die Mannschaft gespielt, wie er gegenüber "11 Freunde" erläuterte. Dabei erzählte der Ex-Keeper auch, wieso er es als seine Aufgabe ansah, besonders auf Franck Ribéry aufzupassen.
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"Er (Ribéry, Anm. d. Red.) neigte halt dazu, sich bei der ein oder anderen Fehlentscheidungen über den Assistenten aufzuregen", erzählte Starke und fügte hinzu: "Da bin ich gerne mal dazwischen, habe das Meckern für ihn übernommen, um im Zweifelsfall die Gelbe Karte zu kassieren. Der Franck war für unser Spiel ja viel wichtiger."
Ribéry und Starke standen insgesamt in neun Spielen gemeinsam für den FC Bayern auf dem Platz. Denn als Ersatztorhüter hinter Manuel Neuer kam Starke nur sehr selten zum Einsatz.
Seine Rolle für die Mannschaft habe er daher vor allem in der Kabine ausgefüllt: "Ich würde jetzt nicht sagen, ich sei der Gute-Laune-Bär gewesen, aber ich habe zugehört, mich als Ansprechpartner angeboten. Ich glaube, das haben viele Kollegen geschätzt."
Starke, der mittlerweile Torwarttrainer von Bayerns U19 ist, erzählte: "Ich will da keine Namen nennen, aber bei den Bayern kommt es vor, dass ein Spieler in seinen Augen zu früh ausgewechselt wird und er damit unzufrieden ist."
Ein Teamkollege absolvierte anschließend lustlos eine Trainingseinheit. "Da habe ich mir den Kollegen geschnappt und ihm klargemacht, dass er sich ja nur selber schadet und er den Trainer in dessen Meinung nur bestätige. Ich habe ihm gesagt: ‘Wenn du schon so egoistisch denkst, dann sorg’ dafür, dass der Trainer beim nächsten Mal nicht an dir vorbeikommt", erklärte Starke.
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Franck Ribéry (links) und Tom Starke (rechts)
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Starke: "Beim FC Bayern kommt es auf Leistung an"
Er selbst habe im Training auch immer alles gegeben, denn der 40-Jährige weiß: "Beim FC Bayern kommt es eben auf Leistung an, auch als Ersatztorhüter." So habe er nie gewusst, wann er das nächste Mal gebraucht werde. "Ich wollte immer bereit sein und deshalb im Training niemals abfallen", so der Ex-Keeper.
Starke sprach auch über seine Entscheidung, als Stammtorhüter der TSG Hoffenheim nach München zu wechseln: "Mich dazu durchzuringen, das hat gedauert, weil ich eine neue Rolle ergriffen habe."
Der damalige Sportdirektor Christian Nerlinger habe dafür aber Verständnis gehabt. "Er sagte: 'Ich kann mich in deine Situation reinversetzen, das ist gar nicht so einfach, aus dem Rampenlicht herauszutreten, also überleg’s dir in aller Ruhe'", erzählte Starke.
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