BVB-Coach Marco Rose kritisiert Medien-Berichte zu Verletzung von Dortmund-Stürmer Erling Haaland

Marco Rose hat die Berichterstattung einiger Medien zur Verletzung von Erling Haaland kritisiert. Vor dem Topspiel gegen den FC Bayern (Samstag, 18:30 Uhr im Liveticker) meinte der BVB-Coach: "Alles findet im engen Austausch mit dem Spieler und verantwortungsvoll statt. Dann wird daraus gemacht: 'Erling Haaland verweigert eine Untersuchung.'" Diese Schlagzeilen seien "völlig am Thema vorbei".

Axel Witsel mit Cheftrainer Marco Rose und Erling Haaland (v.l.)

Fotocredit: Getty Images

"Wenn irgendjemand Lust darauf hat, mehr daraus zu machen, als es tatsächlich ist, dann sagen wir in Zukunft einfach 'Der Spieler fällt aus. Die Diagnose ist Sache des Arztes.' Dann müssen wir es dabei belassen", stellte Rose klar.
Er würde sich daher wünschen, "dass wir alle gemeinsam damit offen und verantwortungsvoll umgehen und nicht versuchen, irgendwelche Storys daraus zu machen, die es nicht gibt oder nur reißerisch sind".
Ende März hatte sich Haaland im Länderspiel mit der norwegischen Nationalmannschaft gegen Armenien (9:0) am Knöchel verletzt. Dennoch fehlte der junge Stürmer seither bei keinem Spiel, obwohl er nach Angaben von Rose bis zuletzt unter Schmerzen litt und daher Medikamente einnehmen musste.
In der Pressekonferenz vor dem Bayern-Spiel betonte der Dortmunder Coach daher noch einmal: "Jeder hat gesehen, dass er im Länderspiel umgeknickt und mit einem dicken Knöchel zurückgekommen ist. Der Junge wollte einfach spielen und sagte, dass er es hinbekommt und wir keine MRT-Untersuchung brauchen."
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