FC Bayern: Uli Hoeneß kritisiert Niklas Süle, David Alaba und Robert Lewandowski - "Die Wertschätzung heißt Euro"

Uli Hoeneß hat sich zu den Abwanderungsgedanken von Stürmer Robert Lewandowski geäußert. Für den Ex-Bayern-Boss ist klar, dass es dem Polen vor allem um die finanziellen Aspekte geht. Im "RTL"-Interview meinte Hoeneß auch im Bezug auf die Wechsel von David Alaba und Niklas Süle: "Die Wertschätzung heißt Euro, zu 99 Prozent. (...) Bei Alaba war es nur das Geld, bei Süle war es nur das Geld."

Niklas Süle (l.) und Robert Lewandowski

Fotocredit: Getty Images

Laut dem ehemaligen Vereinspräsidenten hätten Süle und dessen Berater beispielsweise 30 Prozent mehr gefordert, als von den Münchenern angeboten.
Der Innenverteidiger wechselt im Sommer ablösefrei zu Liga-Konkurrent Borussia Dortmund, angeblich auch, weil ihm die Wertschätzung beim deutschen Rekordmeister gefehlt habe.
Alaba war bereits im vergangenen Jahr, ebenfalls ablösefrei, und nach monatelangen, zähen Verhandlungen zu Real Madrid gewechselt.
Die genauen Details bei Lewandowski kennt Hoeneß nach eigenen Angaben zwar nicht. Angeblich soll aber auch das Interesse der Münchener an Erling Haaland, der nach England zu Manchester City wechselt, den Polen zu seinem Wechselwunsch getrieben haben.

Lewandowski-Berater sieht keine Chance auf Verbleib

Lewandowski-Berater Pini Zahavi hatte in der "Bild" klargestellt: "Niemandem geht es hier ums Geld, weder Robert noch mir. Der FC Bayern hat nicht den Spieler Lewandowski verloren, sondern den Menschen Robert." Der Spieleragent meinte zudem: "Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte." Er riet den Verantwortlichen daher, den bis 2023 gültigen Vertrag aufzulösen.
Laut Hoeneß ist dies aber keine Option: "Ich kenne beim FC Bayern aktuell niemanden, der Robert vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen wird." Es gebe schlicht keinen Ersatz für den 33-Jährigen. Somit ist ein ablösefreier Wechsel im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen.
Hoeneß polterte auch gegen die oft auftauchende Kritik zu ablösefreien Transfers. "Was willst du denn machen? Sollst du die Spieler so lange mit Geld vollstopfen, bis sie ja sagen oder vielleicht dran ersticken? Wollt ihr, dass wir einen Oligarchen hier reinholen? Einen Nahost-Staat? Einen amerikanischen Hedgefonds?", regte sich der ehemalige Bayern-Verantwortliche auf.
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Quelle: Perform

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