FC Bayern - Julian Nagelsmann teilt nach Verkauf von Lewandowski gegen Barcelonas Transferpolitik

Nach dem der Kaugummi-Transfer von Robert Lewandowski jetzt offiziell ist, meldet sich Bayern-Trainer Julian Nagelsmann zu Wort. Für die Transferpolitik des FC Barcelona hat der Coach wenig Verständnis - eine Spitze gegen die Katalanen kann sich der 34-Jährige folglich nicht verkneifen. Über die Ankunft von Neuzugang Matthijs de Ligt zeigt sich Nagelsmann hingegen besonders erfreut.

Julian Nagelsmann und Robert Lewandowski

Fotocredit: Getty Images

Der FC Barcelona ist bekanntlich hoch verschuldet. Dass die Katalanen auf dem Transfermarkt dennoch zu den aktivsten Teams gehören, stößt bei Julian Nagelsmann auf Unverständnis.
"Barça hat einige neue Spieler bekommen, nicht nur Robert. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht, wie das möglich ist", sagte der 34-Jährige auf seiner Pressekonferenz im Kurz-Trainingslager in den USA.
Die Blaugrana haben in der laufenden Transferperiode neben Robert Lewandowski auch Rechtsaußen Raphina für 58 Millionen Euro gekauft. Franck Kessié und Andreas Christensen kamen jeweils ablösefrei, wurden aber mit großzügigen Verträgen ausgestattet.
Dass die Katalanen trotz der finanziell heiklen Situation weiter auf dem Markt investieren, irritiert den Coach des Rekordmeisters: "Barça ist der einzige Klub, der Spieler kaufen kann, ohne Geld zu haben. Das ist wirklich verrückt."

Nagelsmann erfeut über de Ligt-Transfer

Über die jüngste Defensiv-Verstärkung in Person von Matthjis de Ligt zeigte sich Nagelsmann glücklich: "Ich freue mich darüber, dass er nun hier angekommen ist."
Der niederländische Verteidiger soll noch heute im Trainingslager in Washington D.C. aufschlagen. Für den Trainer ist eine frühzeitige Einbindung wichtig: "Es ist gut, dass er da ist, denn es ist eine wichtige Phase in der Vorbereitung. Wir werden mit ihm sprechen und dann entscheiden, ob er am Donnerstag im Testspiel gegen D.C. United spielt oder nicht."
Angesprochen auf einen möglichen Nachfolger von Lewandowski ließ sich Nagelsmann nicht in die Karten schauen. "Wenn wir einen neuen Stürmer finden würden, wäre das natürlich super. Aber Mittelstürmer sind sehr teuer und es gibt nicht viele Spieler, die 40 Tore erzielen können."
Der 34-Jährige ließ jedoch durchblicken, dass eine interne Lösung nicht unwahrscheinlich ist: "Es wird Lösungen geben, denn wir haben viele Spieler, die ganz vorne agieren können. Es wird nicht einfach sein, uns zu verteidigen. Ich freue mich auf das neue Bayern München."
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