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FC Bayern - Leroy Sané: Alexander Baumjohann kritisiert Umgang mit FCB-Star
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Publiziert 27/08/2021 um 13:21 GMT+2 Uhr
Leroy Sané hat bislang keine einfache Zeit beim FC Bayern München. Seit Monaten steht der Flügelspieler in der Kritik. Zuletzt wurde er beim 3:2-Sieg gegen den 1. FC Köln in der Allianz Arena von den eigenen Fans ausgepfiffen. Der ehemalige Bayern-Spieler Alexander Baumjohann hat den Umgang mit dem Nationalspieler kritisiert, denn der 25-Jährige sei nach wie vor ein "Mann von Weltklasse-Format".
Leroy Sané vom FC Bayern ist noch nicht in Top-Form
Fotocredit: Getty Images
Die Leistungen von Sané, der vergangenes Jahr für 45 Millionen Euro Ablöse von Manchester City an die Säbener Straße wechselte, stellen bislang weder ihn selbst noch die Bayern-Bosse zufrieden.
Baumjohann, der von 2009 bis 2010 für den deutschen Rekordmeister spielte, heißt den öffentlichen Umgang mit dem Flügelspieler nicht gut. Er erklärte im "Sport1"-Podcast "Meine Bayern-Woche": "Auf Leroy wird von allen Seiten eingeschlagen, weil es bei ihm nicht so gut läuft. Er wurde aber über lange Zeit gelobt und es wurde gesagt, dass er der neue Arjen Robben sei."
Man müsse vor allem bei jüngeren Spielern Geduld haben, merkte der 34-Jährige an, er vertritt allerdings die Meinung, dass Julian Nagelsmann der richtige Trainer dafür sei.
Sané sei trotz der anhaltenden Kritik nach wie vor ein "Mann von Weltklasse-Format. Das weiß jeder und das hat man auch beim FC Bayern schon gesehen. Sonst hätten sie ihn nicht für so viel Geld gekauft und ansonsten hätte er auch nicht unter Pep Guardiola gespielt", erklärte der ehemalige Bayern-Spieler.
Baumjohann vergleicht Sané mit Özil
Baumjohann, der zuletzt beim FC Sydney spielte und aktuell vereinslos ist, zog im Podcast auch die Parallele zu Mesut Özil: "Die Körpersprache, die Leroy jetzt hat, hatte er auch, als es lief. Nur hat darauf keiner geschaut. Mesut Özil ist ein ähnlicher Typ. Bei ihm sieht es auch oft so aus, als ob er auf dem Platz lustlos wirkt oder lethargisch ist."
Doch es sei nicht der richtige Weg, deutsche Nationalspieler im eigenen Land so fertigzumachen. Der 34-Jährige wünsche sich dabei auch von den Medien ein bisschen mehr Unterstützung. "Denn es bringt keinem Spieler etwas, wenn er noch mehr an Selbstvertrauen verliert", so der Mittelfeldspieler.
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