FC Bayern München: Oliver Kahn weist Benjamin Pavard wegen Wechsel-Aussagen zurecht

Benjamin Pavard hat zuletzt mehrfach offen mit einem Abschied von Rekordmeister FC Bayern München geliebäugelt. "Ich habe nichts dagegen, ein neues Projekt zu entdecken", sagte der Franzose in einem Interview mit "L'Equipe": "Vielleicht ist es jetzt an der Zeit. Warum nicht ein neues Land, eine neue Kultur entdecken?" Zu den Aussagen des Franzosen äußerte sich nun FCB-Vorstandschef Oliver Kahn.

Benjamin Pavard (Bayern München)

Fotocredit: Getty Images

"Bei uns kann keiner seinen Abgang mit Aussagen einleiten, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Das gibt es bei uns nicht", zeigte Kahn dem 26-Jährigen bei "Sky" klare Kante und fügte hinzu: "Benjamin weiß, was er am FC Bayern hat. Wir wissen auch, was wir an ihm haben." Der Klub könne die schwankenden Emotionen der Spieler einordnen und managen, so Kahn.
Pavard wechselte im Sommer 2019 an die Isar und gehörte bei den Münchnern regelmäßig zum Stammpersonal (140 Einsätze). Dennoch scheint der französische WM-Fahrer beim Rekordmeister nicht voll und ganz zufrieden zu sein.
Kahns deutliche Zurechtweisung in Richtung Pavard lässt sich vielleicht auf den vergangenen Transfer-Sommer zurückführen, in dem der abwanderungswillige Robert Lewandowski seine Wechselabsichten wiederholt publik gemacht hatte.
Der Vertrag des Verteidigers beim FC Bayern läuft noch bis 2024. Sein Marktwert liegt laut "transfermarkt.de" bei rund 35 Millionen Euro.
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Quelle: SID

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