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Bayern-Star Kingsley Coman hadert mit Hinrunde in München und blickt auf WM 2022 in Katar voraus
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Publiziert 15/11/2022 um 07:43 GMT+1 Uhr
Für Kingsley Coman läuft es in dieser Saison beim FC Bayern alles andere als optimal. Der Franzose stand nur 14 Mal für die Münchener auf dem Platz, erzielte einen einzigen Treffer. "Momentan ist es für mich persönlich nicht perfekt. Aber wir gewinnen, und das ist für das Team entscheidend. Ich habe nicht schlecht gespielt, aber auch nicht überragend", erklärte Coman daher im "Kicker"-Interview.
Kingsley Coman (FC Bayern)
Fotocredit: Getty Images
"Ich weiß, wenn ich fit bin, kann ich der Mannschaft viel geben. Ich brauche nur meinen Rhythmus und Vertrauen in mich", ist sich der 26-Jährige sicher: "Ich erwarte mehr von mir, weiß aber, dass das mit der Zeit kommt."
In dieser Saison durfte Coman in der Liga nur in fünf Spielen von Beginn an ran. Zudem stoppte ihn zwischenzeitlich ein Muskelfaserriss, weshalb er fünf Spiele verletzt verpasste.
Drei weitere Begegnungen musste der Außenstürmer wegen Sperren aussitzen.
Doch nun geht es Coman ohnehin erst einmal mit der französischen Nationalmannschaft zur WM in Katar. Für den 26-Jährigen wird es die erste Weltmeisterschaft sein. Denn 2018 beim Titelgewinn der Équipe Tricolore in Russland fehlte er verletzt.
Coman: "Vielleicht meine letzte WM"
Coman meinte zu dem bevorstehenden Turnier: "Es wird meine erste und vielleicht auch letzte WM, denn im Fußball weiß man nie. Ich bin jetzt 26, vielleicht bin ich mit 30 zwar besser, aber körperlich nicht mehr auf dem Höhepunkt."
Von einer tragenden Rolle geht der Bayern-Star jedoch nicht aus: "Mein Problem könnte sein, dass wir wie in den letzten Länderspielen ohne Außenstürmer spielen könnten, dafür mit zwei Angreifern und einem Zehner. Dann bliebe für mich die Position des Schienenspielers. Ich kann das machen, aber es ist nicht meine Lieblingsposition."
Frankreich bestreitet sein erstes Gruppenspiel am 22. November (20:00 Uhr) gegen Australien. In Gruppe D bekommt es der Titelverteidiger zudem mit Dänemark und Tunesien zu tun.
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Quelle: Perform
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