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Manchester United reagiert in Pressemitteilung auf Interview-Abrechnung von Cristiano Ronaldo
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Publiziert 14/11/2022 um 17:24 GMT+1 Uhr
Manchester United hat mit einer kurzen Mitteilung auf die Abrechnung von Cristiano Ronaldo reagiert. "Der Klub wird seine Antwort erst nach der vollständigen Klärung des Sachverhalts bekannt geben", teilte der englische Rekordmeister mit. Der Portugiese hatte in einem brisanten Interview mit dem Journalisten Piers Morgan, das am Sonntag veröffentlicht wurde, scharf gegen die Red Devils geschossen.
Cristiano Ronaldo attackierte Manchester United
Fotocredit: Getty Images
"Ich fühle mich betrogen", sagte der 37-Jährige und attackierte Trainer Erik ten Hag: "Ich habe keinen Respekt vor ihm, weil er mir gegenüber keinen Respekt zeigt." Zudem behauptete der Offensivspieler, der Coach und weitere Verantwortliche wollen ihn aus dem Verein drängen.
"Manchester United nimmt die Medienberichterstattung über ein Interview von Cristiano Ronaldo zur Kenntnis", kommunizierte der Klub aus dem Nordwesten Englands am Montagmittag nüchtern und lenkte auf das Sportliche: "Unser Fokus liegt weiterhin auf der Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte und dem Glauben an die Zusammengehörigkeit, die unter den Spielern, Managern, Mitarbeitern und Fans aufgebaut wurde."
Ronaldo fährt mit der Nationalmannschaft Portugals zur WM in Katar. Dass er nach der Weltmeisterschaft nach Manchester zurückkehrt, scheint nach den Aussagen aus dem Interview ausgeschlossen.
Auch für England-Legende steht Rio Ferdinand außer Frage, dass Ronaldo im Januar nicht noch einmal im Old Trafford aufläuft. "Es ist vorbei. Diese Liebesaffäre mit Manchester United ist beendet. Das Buch ist geschlossen", sagte der frühere Verteidiger der Red Devils, der von 2002 bis 2014 für Manchester United auflief und Seite an Seite mit Ronaldo die Champions League gewann.
"Er hat den Verein vor den Kopf gestoßen und ihn in eine Lage gebracht, in der es kein Zurück mehr gibt. Egal, ob irgendjemand im Klub Ronaldo behalten möchte: Nach dem, was er gesagt hat, können sie es nicht mehr", machte "BT Sport"-Experte Ferdinand im Podcast "Vibe with Five" deutlich.
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Quelle: Perform
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