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FC Bayern München: Joshua Kimmich sorgt mit Jubelgeste für Aufregung - Kritik an Nationalspieler
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Publiziert 08/04/2023 um 18:59 GMT+2 Uhr
Dem FC Bayern München ist am 27. Spieltag die Revanche für das Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal gegen Freiburg gelungen. Im Anschluss an den 1:0-Sieg kochten allerdings die Emotionen hoch: Eine Jubelgeste von Joshua Kimmich in Richtung Freiburger Fans sorgte für eine Rudelbildung. Nicolas Höfler bezeichnete die Aktion des Bayern-Stars als "unsportlich und unnötig" - doch der lieferte eine Erklärung.
Streich äußert sich zum Kimmich-Aufreger
Quelle: Perform
Ein weiteres Mal wollte sich der FC Bayern nicht von den Freiburgern ärgern lassen.
Das Pokal-Aus im eigenen Stadion am vergangenen Dienstag (1:2) war natürlich auch im Liga-Duell am Samstagnachmittag omnipräsent. Umso erfreulicher für den deutschen Rekordmeister, dass er sich dank eines Traumtores von Matthjis de Ligt (51.) für die Niederlage revanchierte und seine Tabellenführung verteidigte.
Den Münchnern war die Erleichterung nach dem zähen Akt im Europa-Park-Stadion anzumerken - vor allem Joshua Kimmich. Der Mittelfeldmotor machte aus seiner Freude - verständlicherweise - keinen Hehl und setzte zu einem kurzen Jubel in Richtung Freiburger Fans an.
Eine Szene, die direkt für Unmut in den Reihen der Breisgauer sorgte.
Höfler kritisiert Kimmich: "Soll sich über Punkte freuen"
Plötzlich fand sich Kimmich mitten in einer Rudelbildung wieder, dabei kam es auch zu einem kleinen Handgemenge mit SC-Profi Michael Gregoritsch. Schiedsrichter Daniel Siebert verwarnte Unruhestifter Kimmich und auch den Freiburger Nicolas Höfler nachträglich.
Höfler machte kurz darauf laut "Sky" seinem Ärger über Kimmich Luft: "Er soll sich über die Punkte freuen und nicht die gegnerischen Fans provozieren", so der Mittelfeldspieler. "Das ist unsportlich und unnötig."
Kimmich verteidigt sich: Film zum Pokal-Aus "hat mich provoziert"
Kimmich wiederum liefert in der Mixed Zone eine Erklärung für seinen emotionalen Jubel. Im Vorfeld der Partie wurde demzufolge im Stadion ein Film zum Pokal-Erfolg des SC Freiburg beim FC Bayern abgespielt. Ein Umstand, der den Nationalspieler anstachelte.
"Beim Aufwärmen wurde ein 10-minütiger Film zum Pokalspiel gezeigt. Das hat mich provoziert", ließ der 28-Jährige verlauten.
"Mein Jubel am Ende war eine Reaktion darauf. Ich kann jeden verstehen, der das als unsportlich bezeichnet. Das macht man nicht. Am Ende sind's halt Emotionen", befand Kimmich.
Hamann zur Kimmich-Szene: "Gibt ihm nicht das Recht"
"Sky"-Experte Didi Hamann kritisierte Kimmich für dessen Gefühlsausbruch. "Das ist unnötig. Ich will nicht, dass Spiele so enden. Es schauen Kinder zu", unterstrich der ehemalige Liverpool-Spieler. "Was erwartet Kimmich denn, was passiert? Er ist seit zehn Jahren dabei, er ist ein erfahrener Spieler."
Auch die Pokal-Niederlage vor wenigen Tagen dürfe laut Hamann keine Rolle mehr spielen. "Das gibt ihm nicht das Recht, die Freiburger Fans zu provozieren."
Darüber hinaus fürchtete der 49-Jährige, dass es sich Kimmich nun mit dem Schicksal verscherzt haben könnte. "Ich glaube ans Karma - irgendwann kriegst du das zurück. Er fordert das Schicksal heraus. Sie sollen sich auf sich selbst konzentrieren - immerhin haben sie ManCity vor der Brust."
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Joshua Kimmich bejubelt den Sieg der Bayern
Fotocredit: Getty Images
Freiburg-Trainer Christian Streich wollte die Szene trotz der "unschönen" Brisanz indes nicht überbewerten.
"Offensichtlich war er unter enormen psychischem Druck, was damit zu tun hat, dass wir am Dienstag Bayern geschlagen haben", so Streich. "Wir sind nach unserem Sieg nicht vor die Bayern-Kurve gerannt, wenn ich mich richtig erinnere. Aber vielleicht ist das bei Bayern-Spielern nochmal was anderes, weil sie so selten verlieren. Es ist nicht so schön, aber man darf es nicht überbewerten."
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Quelle: Perform
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