In den "ganz großen Klubs" sei es üblich, sich weniger am Gegner zu orientieren, als er es mit den Bayern in seiner Debüt-Saison getan habe.
Zudem will der 35-Jährige künftig nicht nur mit seinen Profis häufiger in den Dialog treten. "Sie müssen spüren, dass sie wahrgenommen werden", sagte Nagelsmann. Man müsse beim FC Bayern aber nicht nur mit den Spielern kommunizieren, sondern "hin und wieder" auch "mit Klubgrößen".
Sportlich sieht Nagelsmann den Bayern-Kader vor dem Bundesliga-Auftakt am Freitag bei Eintracht Frankfurt (ab 20:30 Uhr im Eurosport-Liveticker) gegenüber der Vorsaison "definitiv" verbessert. "Wir haben mehr Alternativen", sagte er.
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Den Abgang des Weltfußballers Robert Lewandowski sieht der Trainer auch als Chance. "Jeder muss mehr Verantwortung übernehmen. Jeder muss sich mehr bewegen", so Nagelsmann: "Wir könnten variabler werden."

Nagelsmann spricht über Beziehung

Erstmals äußerte sich Nagelsmann auch seiner neuen Beziehung zu einer Reporterin der "Bild"-Zeitung und möglichen Angriffsflächen dadurch.
"Mir ist klar, dass dieser Vorwurf kommen kann, aber: Ich will sicher nicht meiner eigenen Karriere schaden. Ich habe schon gesagt: Als Trainer bist du zu 100 Prozent davon abhängig, wie deine Spieler deine Ideen umsetzen. Ich verstehe wirklich, dass dieser Vorwurf kommen kann. Aber in welchem Interesse sollte ich etwas erzählen? Ich wäre der Erste, der entlassen wird."
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(SID)

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