FC Bayern - Lothar Matthäus rechnet mit Mané-Transfer ab und geht von Abschied im Sommer aus: "War ein Fehler"

Die Zeichen bei Sadio Mané stehen nach nur einem Jahr beim FC Bayern schon wieder auf Abschied. Auch Lothar Matthäus rechnet mit einer Trennung im Sommer. "Ich denke, die Beziehung zwischen Bayern München und Mané ist nach dem Spiel am Samstag vorbei", sagte der Rekord-Nationalspieler dem südafrikanischen TV-Sender "Super Sport Blitz": "Die Beziehung zwischen den Bayern und Mané war ein Fehler."

Sadio Mané

Fotocredit: Getty Images

Mané habe seit seinem Wechsel nach München "nie so gespielt wie noch vor zwei Jahren für Liverpool", meinte Matthäus weiter.
Auch eine längere Verletzung, die der Angreifer kurz vor der WM in Katar Ende letzten Jahres erlitten hatte, habe auf diese Entwicklung Einfluss genommen.
"Das alles hat ihn nicht glücklich gemacht, und es hat auch die Bayern nicht glücklich gemacht", zog der ehemalige Bayern-Profi Bilanz: "Jetzt aber hat er 12, 13, 14 Jahre Profifußball hinter sich, er wird älter und älter, da kann er dann nicht mehr auf höchstem Level mithalten."
Mané werde daher "einen anderen Klub finden, und die Bayern werden einen Weg finden, ihn glücklich zu machen und einen Platz für einen jungen Spieler freizumachen".

Matthäus zweifelt an Münchener Festgeldkonto

Der Vertrag des Senegalesen in München läuft eigentlich noch bis 2025. Spätestens seit dem Zwischenfall mit Leroy Sané wird allerdings mit einem Abschied Manés gerechnet. Einen Ersatz zu finden, dürfte jedoch nicht ganz einfach werden. Matthäus zweifelt zudem, dass die Bayern aktuell die finanziellen Möglichkeiten haben, um große Transfers zu tätigen.
"Immer wenn Bayern in der Vergangenheit keine herausragenden Erfolge erzielt hat, haben sie danach sehr viel Geld in die Hand genommen und die Probleme beseitigt. Ist dieses Geld jetzt auch da?", fragte sich der TV-Experte im "Spiegel". Man habe zuletzt einige Jahre "ohne durchschlagenden Erfolg in der Champions League" erlebt. Dadurch fehlten Einnahmen. Matthäus kritisierte auch "Fehlinvestitionen".
"Ich will nicht sagen, dass da einer was falsch gemacht hat, aber ich darf das doch diskutieren. So viel Geld für Verteidiger (Lucas Hernández, Matthijs de Ligt, Benjamin Pavard und Dayot Upamecano, Anm. d. Red.) auszugeben und keinen Mittelstürmer zu haben, das würde mich nachdenklich machen", so der Ex-Profi.
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Quelle: Perform

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