FC Bayern: Sadio Mané und Serge Gnabry dürfen München offenbar schon im Sommer verlassen

Beim kriselnden FC Bayern laufen die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit auf Hochtouren. Nach Informationen der "Sport Bild" dürfen im Zuge des Kaderumbaus mehrere Spieler den Verein verlassen. Dazu sollen auch die beiden Offensivakteure Sadio Mané und Serge Gnabry gehören. Besonders bei Mané stehen die Zeichen nach nur einem Jahr in München schon wieder auf Abschied.

Sadio Mané, Serge Gnabry, Leroy Sané und Dayot Upamecano (v.l.)

Fotocredit: Getty Images

Seit dem Schlag gegen Leroy Sané, der in einer hohen Geldstrafe und einer Suspendierung mündete, ist der Senegalese in der Mannschaft offenbar weitestgehend isoliert. Auch seine technischen Defizite sollen seine Mitspieler überraschen.
Bei der Torausbeute hinkt der Stürmer den Erwartungen ebenfalls hinterher. Nur ein Tor erzielte Mané in der Rückrunde. Insgesamt kommt er auf zwölf Treffer in 35 Pflichtspieleinsätzen für die Bayern.
Laut dem Bericht würden die Münchener gerne einen Tausch mit Neapel-Stürmer Victor Osimhen vollziehen. Doch Manés Gehalt (rund zehn Millionen Euro netto) ist für Napoli laut "Sport Bild" zu hoch.
Zuletzt soll auch der FC Chelsea Interesse gezeigt haben. Der Rekordmeister hoffe laut Berichten auf ein Angebot der finanzstarken Engländer. Eine rosige Zukunft in München wird für Mané jedenfalls trotz eines Vertrags bis 2025 immer unwahrscheinlicher.
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Tuchel und Mané

Fotocredit: Getty Images

Zukunft von Serge Gnabry auch unsicher

Auch bei Gnabry (Vertrag im vergangenen Sommer bis 2026 verlängert) ist der deutsche Rekordmeister bei einer passenden Offerte offenbar gesprächsbereit. Allerdings soll der deutsche Nationalspieler seine Zukunft weiter in München sehen, heißt es.
Bei den Bayern-Bossen sei man jedoch skeptisch, dass Gnabry Leistungen auf dauerhaft hohem Niveau abrufen kann. Nach einem guten Start in die Saison schwächelte der 27-Jährige in den vergangenen Monaten. Seit dem Jahreswechsel erzielte Gnabry in der Bundesliga nur zwei Saisontore (zehn insgesamt).
Für die neue Spielzeit gilt Eintracht Frankfurts Stürmer Randal Kolo Muani (20 Tore, 14 Vorlagen) als Favorit der Bayern-Führung. Wie die "Bild" berichtet, wollen die Frankfurter allerdings mindestens 120 Millionen Euro für den 24-Jährigen. Unter anderem wird auch Manchester United und Paris Saint-Germain Interesse an Kolo Muani nachgesagt.
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Quelle: Perform

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