Youssoufa Moukoko bleibt offenbar bei Borussia Dortmund: Neuer Vertrag für den Nationalspieler bis 2026
VonThomas Gaber
Publiziert 19/01/2023 um 19:20 GMT+1 Uhr
Nationalspieler Youssoufa Moukoko hat sich nach Informationen der "Bild" für einen Verbleib bei Borussia Dortmund entschieden und soll noch vor dem Neustart am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg einen neuen Dreijahresvertrag beim Bundesligisten unterschreiben. Dieser soll dem 18-Jährigen im Optimalfall bis zu sechs Millionen Euro jährlich und ein Handgeld von über 10 Millionen Euro bringen.
Youssoufa Moukoko
Fotocredit: Getty Images
Zuletzt hatte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl dem Jung-Nationalspieler ein Ultimatum gesetzt.
Wir haben ihm ein sehr attraktives Angebot geschnürt, das viel Raum für Entwicklung gibt", sagte der frühere Profi dem kicker: "Youssoufa kann dieses Angebot nun annehmen und sich zu Borussia Dortmund bekennen - oder die Wege werden sich trennen." Nun sieht es nach einer Verlängerung der Zusammenarbeit bis 2026 aus.
Der Vertrag von Moukoko, der bei der WM in Katar im Kader der deutschen Nationalmannschaft stand, läuft am Ende der Saison aus.
Seit Monaten verhandeln der Bundesligist und das Sturm-Juwel über eine Verlängerung. Moukoko soll von mehreren Top-Klubs aus der englischen Premier League und auch vom FC Barcelona umworben sein.
Großkreutz rät Moukoko zum BVB-Verbleib
Auch Weltmeister Kevin Großkreutz hat sich zur Causa Moukoko geäußert und empfahl dem Youngster einen Verbleib beim BVB.
"An seiner Stelle würde ich bleiben. Es gibt keinen besseren Verein für ihn als Dortmund", sagte Großkreutz gegenüber "888Sport".
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Youssoufa Moukoko im Trikot des BVB
Fotocredit: SID
Bei den anhaltenden Verhandlungen kann der 34-Jährige beide Seiten verstehen. "Als Spieler will Moukoko natürlich das Beste herausholen. Dass er bei der WM dabei war, spielt ihm natürlich auch in die Karten", schätzt Großkreutz die Situation des Stürmers ein. Der BVB wolle sich "nicht so lange hinhalten lassen und einen klaren Standpunkt äußern - das hat Sebastian Kehl auch getan".
Sportlich habe der 18 Jahre alte Moukoko noch nicht endgültig überzeugt. "Er muss sich jetzt auch erstmal weiter beweisen und die Leistung nicht über zwei, drei Monate, sondern ein, zwei Jahre konstant bringen", sagte Großkreutz. Mit Rückkehrer Sebastien Haller, der nach der Schock-Diagnose Hodenkrebs dem BVB wieder zur Verfügung steht, komme "jetzt noch zusätzlich Qualität zurück, da muss er sich auch erst behaupten".
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(mit SID)
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