FC Bayern - Mario Basler äußert harte Kritik an Klub-Urgestein: "Bei Thomas Müller ist es vorbei"

Thomas Müller gehört auch mit seinen 34 Jahren noch zum Stammpersonal des FC Bayern. Ex-Profi Mario Basler hat dafür kein Verständnis mehr. Im Fantalk bei "Sport1" meinte der 55-Jährige: "Ich wurde ja belächelt, als ich vor einem Jahr gesagt habe, dass es vorbei ist. Am Sonntag hat er gezeigt, dass es noch nicht einmal gegen Bochum reicht." Stattdessen würde Basler gerne ein Talent häufiger sehen.

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Quelle: Perform

"Ich lasse auf Tuchel nichts kommen, aber eines werfe ich ihm vor: Wenn man eine solche Granate wie Tel hat, warum lasse ich ihn dann immer nur 20 Minuten spielen?", fragte sich der ehemalige Münchener.
Dafür lasse der Bayern-Coach Müller spielen, "bei dessen ersten acht Ballkontakten sechs beim Gegner gelandet sind", meinte Basler mit Blick auf das Ligaspiel gegen den VfL Bochum (2:3), bei dem er den Weltmeister von 2014 genauer beobachtet habe.
Müller habe zwar viel gestikuliert, aber: "Wenn das heute noch wichtig ist, dass man dadurch Führungsspieler sein will, dann ist der Kimmich auch ein Führungsspieler – denn er hebt beim Eckball mittlerweile beide Hände hoch."
Tatsächlich konnte der 34-Jährige in dieser Saison nicht an die Leistungen vergangener Spielzeiten anknüpfen - wie eigentlich die gesamte Münchener Mannschaft.

FC Bayern: Basler fordert Bank-Platz für Müller

In 27 Einsätzen kommt Müller bisher nur auf zwei Treffer und acht Vorlagen. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison hatte der Ur-Bayer am Ende acht Tore und zwölf Vorlagen auf dem Konto. In der Spielzeit 2021/22 waren es sogar 13 Treffer und 25 Assists.
Auch Basler gestand ein, dass Müller "Überragendes geleistet" habe. Der Offensivakteur wurde unter anderem zwölf Mal Deutscher Meister und gewann zwei Mal die Champions League. Dennoch müsse man irgendwann erkennen, "dass es vorbei ist. Und bei Thomas Müller ist es vorbei."
Ein komplettes Aus beim FC Bayern wünsche er sich zwar nicht für Müller, so Basler. Sein Vorschlag: "Er kann ja auf der Bank sitzen, oder wie Podolski früher Spaß machen - aber es reicht nicht!"
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Quelle: Perform

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