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Borussia Dortmund rumpelt sich bei Darmstadt 98 zum Sieg: Jadon Sancho liefert Vorlage bei BVB-Comeback
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Publiziert 13/01/2024 um 20:28 GMT+1 Uhr
Borussia Dortmund hat die Hinrunde mit einem Sieg abgeschlossen. Bei Darmstadt 98 gewannen die Schwarz-Gelben trotz mäßiger Leistung am Ende einigermaßen deutlich 3:0 (1:0). Jadon Sancho sah zunächst von der Bank aus zu, wie Julian Brandt den BVB in Führung brachte (24.), nach seiner Einwechslung legte er Marco Reus das 2:0 auf (77.). Youssoufa Moukoko besorgte in der Nachspielzeit den Endstand.
Jadon Sancho (M.) bereitete einen Treffer vor
Fotocredit: Getty Images
Rückkehrer Jadon Sancho grinste breit und drückte seinen Kumpel Marco Reus. Beim Abpfiff tat er dies - wie zuvor bereits nach seiner Torvorlage zum vorentscheidenden 2:0.
Doch auch wenn das BVB-Comeback des "Unterschiedsspielers" nach schweren Jahren bei Manchester United geglückt ist: Mit Ruhm bekleckerte sich Borussia Dortmund trotz des am Ende deutlichen 3:0 (1:0) bei Bundesliga-Schlusslicht Darmstadt 98 nicht.
Zu harmlos war der Gegner, zu holprig wirkten die Bemühungen der Schwarz-Gelben. "Das wird kein Spiel sein, an das ich mich in zehn Jahren noch erinnern werde. Es war kein Augenschmaus", sagte Julian Brandt, Schütze des Führungstreffers (24.), am Sky-Mikrofon: "Der Ball war sehr schnell weg in den ersten 15 Minuten. Wir gehen aus dem Nichts in Führung. Im Lauf der zweiten Halbzeit wurden die Darmstädter platt, dann kamen die Chancen."
Eine davon nutzte Reus, gemeinsam mit Sancho nach 55 Minuten eingewechselt, in der 77. Minute. "Es fühlte sich an wie ein Pokalspiel. Es war ein Arbeitssieg", erklärte Reus, der am Freitag zum zweiten Mal Vater geworden war. Sancho sei "ein Unterschiedsspieler", schwärmte der frühere BVB-Kapitän: "Ich spiele unglaublich gerne mit ihm zusammen." Der ebenfalls eingewechselte Youssoufa Moukoko (90.+2) markierte den Endstand.
Neuzugang Maatsen feiert Startelf-Debüt
Durch den Dreier verkürzte Dortmund den Rückstand auf die begehrten Champions-League-Plätze, vor der kurzen Winterpause waren die Borussen in vier Begegnungen in Folge sieglos geblieben. Darmstadt wartet nun seit zehn Spielen auf einen Erfolg, auf die Lilien kommt in der Rückrunde im Kampf um den Klassenerhalt eine Mammutaufgabe zu.
Dortmund-Trainer Edin Terzic musste sein Team kurzfristig umbauen. Mats Hummels fehlte aufgrund eines Infekts. Etwas überraschend rückte für den Weltmeister von 2014 Emre Can in die Innenverteidigung neben Nico Schlotterbeck. Für Niklas Süle blieb nur ein Platz auf der Bank. Neuzugang Ian Maatsen gab derweil sein Debüt als Linksverteidiger.
Vor 17.810 Zuschauern am ausverkauften Böllenfalltor hatten die Gastgeber zu Beginn überraschend viele Ballbesitzphasen. Der BVB agierte überraschend abwartend. Der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht fehlten aber die Mittel, um die Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Brandt nutzt erste BVB-Chance
Der BVB fand erstmals in der 20. Minute offensiv statt. Nach einer Flanke des engagierten Maatsen scheiterte Brandt am gut reagierenden Marcel Schuhen. Vier Minuten später war der 98-Schlussmann an seinem 31. Geburtstag machtlos. Nach einer starken Einzelleistung von Jamie Bynoe-Gittens traf Brandt den Ball zwar nicht voll, er trudelte aber ins Netz.
Die Gäste hatten nach der Führung zwar mehr Spielkontrolle, spielerisch ließen sie aber viele Wünsche offen. Deshalb tauchte auch der neue Co-Trainer Nuri Sahin neben Terzic an der Seitenlinie auf und gab gestenreich Anweisungen.
Darmstadt hatte weiterhin große Mühe im Angriffsspiel, einzig sechs Minuten vor dem Seitenwechsel wurde es gefährlich. Tim Skarke setzte den Ball aber über das Tor.
Die Gastgeber blieben auch nach dem Wechsel bissig und bemüht. Beim Schuss von Luca Pfeiffer hatte Torhüter Gregor Kobel keine Mühe (49.).
Sancho und Reus bringen Schwung
Terzic reagierte dann schnell auf den lahmen Auftritt seines Teams und brachte Reus und Sancho, der von Manchester United bis zum Saisonende ausgeliehen wurde.
Sancho hätte dann fast den Ausgleich auf dem Feld miterleben müssen. Doch Kobel parierte den zu unplatzierten Kopfball von Pfeiffer aus kurzer Distanz stark (64.). Dann aber legte Sancho mustergültig auf Reus quer, der keine Mühe hatte.
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(SID)
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Quelle: Perform
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