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FC Bayern München: Jamal Musiala vor Comeback gegen Eintracht Frankfurt
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Publiziert 08/12/2023 um 12:35 GMT+1 Uhr
Nationalspieler Jamal Musiala wird nach dem Auskurieren seiner Muskelverletzung am Samstag sein Comeback für den FC Bayern geben. "Mit Sicherheit" werde er "nicht 90 Minuten" spielen, sagte Trainer Thomas Tuchel vor dem Spiel bei Eintracht Frankfurt, zum Einsatz werde Musiala aber auf jeden Fall kommen: "Wir werden schauen, ob er das Spiel startet für uns oder beendet."
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Quelle: Perform
Davon abgesehen kann Tuchel nahezu aus dem Vollen schöpfen. Mit Ausnahme der verletzten Matthijs de Ligt und Bouna Sarr sind alle Spieler einsatzbereit.
Bei Gegner Eintracht Frankfurt rumort es indes zum denkbar ungüstigsten Zeitpunkt ganz gewaltig. Doch Dino Toppmöller verfällt keineswegs in Panik, begreift die bevorstehende Mammutaufgabe vielmehr als Chance. "Vielleicht ist es genau das richtige Spiel, weil keiner was von uns erwartet", sagte der Trainer mit einer gewissen Portion Zweckoptimismus.
Denn auch er weiß: Das Momentum spricht klar gegen die Hessen. "Wir sind gerade körperlich und personell auf der letzten Rille. Es fehlt an Frische, vielleicht auch im Kopf", haderte Toppmöller: "Wir müssen uns schnell schütteln und versuchen den Schalter umzulegen."
Sein Team dürfe aber nicht in eine "Opferrolle" verfallen, sondern müsse "eine ganz klare Reaktion zeigen. Es war die letzten beiden Spiele in Sachen Invest zu wenig.".
Götze ein Schatten seiner selbst
Man müsse die "Grenzen im Kopf verschieben". Gegen die Bayern brauche es am Samstag (15:30 Uhr im Ticker) "elf Spieler, die maximal frisch sind". Doch wo sollen die herkommen? Besonders die verletzte zentrale Achse mit Ellyes Shkiri und Sebastian Rode wird schmerzlich vermisst. Mario Götze ist ein Schatten seiner selbst. Der zumindest in Phasen der Hinrunde treffsichere Omar Marmoush wirkt überspielt, der Abgang von Randal Kolo Muani konnte nicht aufgefangen werden.
Und hinten patzt plötzlich auch die lange so stabile Defensive, nun droht mit Robin Koch auch noch der Abwehrchef wegen muskulärer Probleme auszufallen. Es gebe dennoch "keinen Grund zum Jammern", sagte Sportdirektor Timmo Hardung: "Wir arbeiten gerne mit dieser Gruppe und glauben, dass es in dieser Gemeinschaft schnellstmöglich wieder besser werden kann."
Pokal-Blamage schmerzt Frankfurt
Dennoch schaut sich der Verein für die Winterpause um. Der Bedarf könnte nicht nur wegen des verpassten direkten Einzugs ins Achtelfinale der Conference League noch akuter werden, denn nach dem Bayern-Spiel steht gegen Leverkusen der nächste Kracher an - die Tendenz in der Liga zeigt nach unten. Der Zug nach Europa droht früh abzufahren.
Dazu tue das Pokal-Aus beim 1. FC Saarbrücken "doppelt und dreifach weh. Da werden ein paar Wochen nicht reichen", so Hardung. Das Team müsse sich nun "kurz resetten", so Toppmöller: "Was Mut macht, ist, dass wir es schon anders gezeigt haben."
Tuchel warnt vor Eintracht: "Flexibel und mit klarer Handschrift"
Deshalb hat auch Thomas Tuchel großen Respekt. "Wenn ich Frankfurt anschaue und analysiere, sehe ich diese vier Niederlagen nicht, die sie da erlitten haben", sagte der Bayern-Trainer: "Ich sehe es inhaltlich nicht, sehe eine sehr gute, schnelle Mannschaft, sehr flexibel und mit klarer Handschrift."
Die Bayern sind also trotz Eintracht-Krise gewarnt.
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(SID)
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