FC Bayern München - Max Eberl erklärt das Nein von Julian Nagelsmann: "Der Stachel von damals sitzt noch tief"

Bayern-Sportvorstand Max Eberl hat vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Union Berlin über die Trainersuche des Vereins gesprochen und erklärt, warum Julian Nagelsmann sich für die Nationalmannschaft und nicht den FCB entschieden hat. "Wir haben mit Julian gesprochen. Irgendwann hat man gemerkt, der Stachel von damals sitzt noch tief, die Trennung ist zu frisch", sagte der 50-Jährige bei "Sky".

Tuchel hatte mit Nagelsmann-Verlängerung gerechnet

Quelle: Perform

Der ehemalige Bayern-Coach Nagelsmann hatte am Freitag seinen Vertrag als Bundestrainer bis 2026 verlängert.
"Ich würde es nicht als Absage bezeichnen, er hat sich für den DFB entschieden. Das freut mich für den deutschen Fußball", sagte Eberl.
Auf eine Diskussion über mögliche Kandidaten für den Trainerposten in München wollte sich der Sportvorstand indes nicht einlassen. Nur so viel verriet Eberl: Der neue Bayern-Coach müsse kein Deutsch, aber zumindest Englisch sprechen.
"Die Zeit drängt. Wir wollen es aber auch sauber und gründlich machen", führte Eberl aus. Die Suche nach dem Nachfolger des am Saisonende scheidenden Thomas Tuchel befinde sich in "sehr, sehr guten Zügen".

kehrtwende bei Tuchel? Eberl winkt ab

Derzeit gelten vor allem Zinédine Zidane und Unai Emery als potenzielle Bayern-Trainer für die kommende Saison.
Eine Kehrtwende in der Entscheidung, sich von Thomas Tuchel zu trennen, schloss Eberl dagegen aus. Zwar sei die Entscheidung "vor meiner Zeit getroffen" worden, sagte Eberl im "ZDF", "sie wurde aber gemeinsam gefällt".
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(mit SID)
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Quelle: Perform


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