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FC Bayern München: Thomas Müller zweifelt an Comeback von Borussia Dortmund im Rennen um deutsche Meisterschaft
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Publiziert 17/01/2024 um 10:22 GMT+1 Uhr
Thomas Müller hat in einem Interview seine Zweifel an einer Rückkehr von Borussia Dortmund ins Titel-Rennen der deutschen Meisterschaft ausgedrückt. Er glaube nicht, dass der BVB zum Saisonende ein Konkurrent um die Schale sein werde, erklärte der 34-jährige Offensiv-Star des FC Bayern München. Gleichzeitig lobte er die Leistung von Bayer 04 Leverkusen unter Xabi Alonso in dieser Saison.
Thomas Müller (FC Bayern München)
Fotocredit: Getty Images
Thomas Müller sieht in Borussia Dortmund in der laufenden Bundesligasaison keinen ernstzunehmenden Titelanwärter mehr.
"Ich glaube nicht, dass Dortmund in dieser Saison am letzten Spieltag noch um die Meisterschaft kämpft", sagte der Routinier von Rekordmeister Bayern München der "Bild".
Der BVB hat als Fünfter zur Saisonhälfte bereits 15 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayer Leverkusen. Für die Leistung der Mannschaft von Trainer Xabi Alonso habe man Anerkennung, "aber mehr auch nicht", führte Müller weiter aus.
"Wir haben große Ziele und können weiterhin aus eigener Kraft Meister werden. Unser Fokus liegt auf unserem eigenen Spiel. Wir wollen Meister werden. Das ist das Einzige, was in meinem Kopf eine Rolle spielt. Wie es den Leverkusenern dabei geht, wird man dann sehen."
Bayern für Müller kein Favorit in Champions League
In der Champions League sieht Müller den FC Bayern nicht als Top-Favorit. "Klar sind wir aktuell ganz gut, aber für den Titel in der Champions League müssen wir noch ein paar PS mehr abrufen", so der 34-Jährige.
Grundsätzlich habe man die Voraussetzungen, in Europa vorne mitzuspielen: "Nicht mehr und nicht weniger. Den Rest müssen wir in der Rückrunde erst mal beweisen."
Eine Mannschaft, die in Europa komplett über den anderen schwebe wie etwa Manchester City in der Vorsaison, sieht Müller derzeit aber nicht.
Zudem würde Müller ein Comeback von Spielmacher Toni Kroos in der Fußball-Nationalmannschaft für die Heim-EM begrüßen. "Meine Meinung zu Toni Kroos - immer gerne! Er ist ein absoluter Performer und weiß, welche Zutaten nötig sind, um als Einzelspieler sowie als Team auf höchstem Level zu bestehen", sagte Müller der "Bild".
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Thomas Müller und Toni Kroos gewannen 2014 die Weltmeisterschaft zusammen
Fotocredit: Getty Images
Müller vertraut auf Nagelsmann
Unabhängig von der Personalie Kroos vertraut Müller aber den Entscheidungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann und dessen Trainerteam.
Diese würden im Sommer einen Kader zusammenstellen, "der optimal abgestimmt sein wird, um positiv ins Turnier zu gehen. Wer dabei ist und wer nicht – das sehen wir dann bei der Nominierung", sagte Müller.
Sportlich hofft Müller auf eine EM-Euphorie, warnte aber vor zu hohen Erwartungen. "Wir tun gut daran, nicht in der Vergangenheit zu schwelgen und auf Märchen zu hoffen. Wir brauchen einen realistischen Blick auf unsere Stärken und Schwächen, um das 'Projekt Heim-EM' gemeinsam in die richtige Richtung zu bekommen", sagte Müller. Dass das zuletzt Gezeigte niemanden nach den Sternen greifen lasse, sei völlig klar.
Für mehr Begeisterung brauche es Siege. Auch der Gewinn des EM-Titels sei möglich. "Können tun wir's, ja. Ich bleibe selbstbewusst", sagte Müller.
Müller fordert weniger Arroganz
Trotzdem müssten alle Beteiligten in "Fußballdeutschland" und vor allem die Spieler "ein Stück weit von unserem hohen Ross herunterkommen. Dass wir Spiele gegen Österreich oder Japan gewinnen können, das ist ja keine Frage. Aber uns muss bewusst sein, dass es eben nicht im Vorbeigehen geht", sagte Müller.
"Wir haben den Sinn dafür verloren, dass wir in jedem Moment auf dem Spielfeld an die Grenzen gehen müssen. Auch als Deutschland, auch mit unseren technisch hochbegabten Spielern."
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(SID)
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Quelle: SID
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