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FC Bayern München: Stefan Effenberg kritisiert "dünne" Besetzung des Kaders -"Kann nicht gut gehen"
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Publiziert 07/09/2023 um 12:43 GMT+2 Uhr
Stefan Effenberg hält die jüngste Transferpolitik des FC Bayern für riskant. Bei dem aktuellen Aufgebot bestehe "immer die große Gefahr, dass Spieler angeschlagen oder sogar verletzt von der Nationalmannschaft zurückkehren. Da ist ein derart knapp bemessener Kader ein Risiko. Auf lange Sicht kann das einfach nicht gut gehen." Zu hoch sei die Belastung für den Spielerstamm, so der Exprofi des FCB.
Harry Kane beim Warm-Up
Fotocredit: Getty Images
"Du hast drei Wettbewerbe, du hast hochintensive Monate bis zur Winterpause mit elf englischen Wochen, dazu noch die Abstellungen in den Länderspielpausen, die bei den Bayern traditionell besonders zahlreich sind. Das ist eine extrem hohe Belastung, nicht nur durch die Spiele, sondern auch bereits durch die Reisen", schrieb Effenberg in seiner "t.online"-Kolumne.
In den letzten Wochen hatte auch Trainer Thomas Tuchel seine Unzufriedenheit über den Kader des Öfteren öffentlich geäußert.
"Der Kader ist ein bisschen dünn, ein bisschen wenig", beklagte er zuletzt am Samstagabend vor dem Spiel gegen Mönchengladbach bei "Sky". "Wir werden unser Bestes tun und den Kader pushen. Es ist ein guter Kader, aber auf manchen Positionen ein bisschen mutig."
Uli Hoeneß hatte angebliche Differenzen mit Tuchel nach der abgelaufenen Transferphase dementiert. Für Hoeneß sei dies "nur eine Masche, um uns auseinanderzudividieren". Man könne doch mal unterschiedlicher Meinung sein, heißt es.
Tuchel "wird Kritik nicht ohne Hintergedanken äußern"
Effenberg pflichtet Tuchel bei. Der FC Bayern müsse sich der "Realität bewusst werden". Der 23-köpfige Kader stelle auf lange Sicht ein "Risiko" dar.
"Allerdings darf man auch nicht vergessen: Er wird seine Kritik nicht ohne Hintergedanken äußern. Sollte es tatsächlich nicht laufen bei den Bayern, kann Tuchel dann hingehen und sagen: "Ich habe es euch ja gesagt.""
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(SID)
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