FC Bayern: Thomas Tuchel testet zum Zum Trainingsauftakt mögliche interne Alternativen zu Alphonso Davies

Während alle anderen gesunden Bayern-Profis zum Trainingsauftakt des Rekordmeisters nach den Feiertagen wieder auf dem Platz standen, fehlte einer: Alphonso Davies. Der Kanadier durfte aufgrund der langen Anreise aus seiner nordamerikanischen Heimat einen Tag länger Urlaub machen. Als Ersatz für den Linksverteidiger testete Thomas Tuchel derweil einige neue Personalien auf der Davies-Position.

Harry Kane und Adam Aznou beim Trainingsauftakt des FC Bayern.

Fotocredit: Eurosport

Beim Training am Dienstag und Mittwoch standen neben den Profi-Spielern Raphael Guerreiro und Frans Krätzig auch U17-Weltmeister Maximilian Hennig und das Toptalent aus der U19 Adam Aznou auf dem Platz.
Grundsätzlich nichts Besonderes, schließlich füllen so gut wie alle Bundesligisten ihre Teams mit Nachwuchsakteuren auf, wenn zu viele Spieler im Training fehlen.
Im Falle von Davies bekommt die Situation allerdings eine gewisse Brisanz. Seit einiger Zeit wird der 22-Jährige mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht.
Die Gespräche um eine Vertragsverlängerung mit dem Rekordmeister hat die Nummer 19 laut "Bild"-Zeitung auf Eis gelegt. Sein aktueller Kontrakt läuft noch bis zum Sommer 2025.

Davies: Alternativen für Linksverteidiger-Position

Sobald Davies wieder ins Training einsteigt, wird Tuchel die Jugendspieler wohl wieder in ihre ursprünglichen Mannschaften zurückversetzen. Dennoch wird deutlich: Der FC Bayern hat durchaus eigene Alternativen auf der Position links hinten.
Dies gilt im Besonderen für Aznou, der auch als Rechtsverteidiger zum Einsatz kommen kann – und dies auch im Trainingsspiel bei den Profis tat.
Auf der rechten Seite haben die Münchner eine noch größere Baustelle als links, in den letzten Partien musste der gelernte Mittelfeldspieler Konrad Laimer in der Viererkette aushelfen.
Umso wahrscheinlicher, dass der aus der Jugend des FC Barcelona stammende Aznou bald seine Chance in einem Pflichtspiel bekommen könnte.
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Quelle: Perform

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