FC Bayern: Trainer-Rückkehr von Julian Nagelsmann? Vorstandschef Jan-Christian Dreesen schließt es nicht aus

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bis nach der Europameisterschaft im Sommer einen Vertrag beim DFB. Wie es danach weitergeht, ist offen. Über eine Rückkehr zum FC Bayern, den der 36-Jährige bereits zwischen Juli 2021 und März 2023 trainiert hatte, wurde daher zuletzt immer wieder spekuliert. Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen äußerte sich nun zu den Gerüchten.

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Quelle: Perform

Im Interview mit der "Münchner Abendzeitung" ließ der 56-Jährige zumindest eine Tür für Nagelsmann offen: "Ich glaube, da haben ja schon ganz andere gesagt, dass man im Fußball nie etwas ausschließen sollte."
Es sei aktuell allerdings "Zukunftsmusik und heute kein Thema", so Dreesen, der aktuell einen Nachfolger für Thomas Tuchel sucht.
Max Eberl, seit Anfang März Sport-Vorstand beim deutschen Rekordmeister, äußerte sich in der "Sport Bild" zum aktuellen Stand bei der Trainersuche: "Es gibt momentan keinen Plan A, B und C. Wir machen ein Screening der Situation: Wie sieht der Kader aus, welche DNA hat der Verein, welche Geschichte?"

Sebastian Hoeneß kein Thema bei Bayern

Man überlege genau, welche Trainer zum Kader und Klub passen könnten. "Es ist unsere Pflicht, alles einmal zu durchdenken", so Eberl: "Auf der Liste tauchen auch ungewöhnliche Ideen auf." Zu den möglichen Nachfolgern von Tuchel sollen laut Eberl auch Trainer gehören, die in der Berichterstattung bisher keine Rolle gespielt hätten.
Einen bekannten Namen musste der Bayern-Sportvorstand jedoch schon wieder von der Liste nehmen: Sebastian Hoeneß. "Sebastian macht es in Stuttgart herausragend. Mit der Verlängerung ist das Thema jetzt gestrichen", sagte Eberl über Hoeneß, der den FC Bayern II 2019/20 sensationell zur Drittliga-Meisterschaft geführt hatte.
Auch Jupp Heynckes stehe nicht mehr zur Verfügung, sagte der langjährige Gladbach-Manager.

Eberl: Noch keine Gespräche mit Xabi Alonso

Eberl plane außerdem nicht, bei Jürgen Klopp anzufragen, der zum Saisonende als Teammanager des FC Liverpool zurücktritt. "Ich weiß, was es bedeutet, wenn man Aussagen tätigt wie Kloppo, der meinte: 'Ich habe keine Energie mehr'", sagte Eberl, der 2022 wegen Burnout seinen Job in Gladbach aufgegeben hatte.
Nur wenige könnten "das besser beurteilen als ich, da ich es durchgemacht habe. Wenn ein Mensch das sagt, dann steht der Job an zweiter Stelle. Und der Mensch an erster."
Dass Eberl bei der Suche auch in Richtung Bayer 04 Leverkusen schaut, sei kein Geheimnis: "Es gibt Trainer, die zum FC Bayern passen, ja", sagte der gebürtige Niederbayer über Erfolgscoach Xabi Alonso, der mit Bayer vor der ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte steht.
Gespräche habe es jedoch noch keine gegeben, so Eberl.
(mit SID)
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Quelle: Perform

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