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Leipzig nur Unentschieden zum Jahres-Ausklang - Werder Bremen sorgt für RB-Dämpfer zum Forsberg-Abschied
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Publiziert 19/12/2023 um 20:27 GMT+1 Uhr
Werder Bremen hat RB Leipzig am 16. Bundesliga-Spieltag ein 1:1 (0:0) abgetrotzt und so Emil Forsberg den Abschied vermiest. Lois Openda traf für die Gäste zur Führung (47.), Justin Njinmah besorgte den Ausgleich (75.). Bremen hatte zuvor sieben Spiele in Folge gegen Leipzig verloren. Bei RB verabschiedete sich Forsberg mit einer Torvorlage; er wechselt im Winter firmenintern nach New York.
Justin Njinmah (l.) jubelt über sein 1:1 - Werder Bremen vs. RB Leipzig
Fotocredit: Imago
Ole Werner umarmte seinen Torschützen Justin Njinmah und feierte diesen wertvollen Weihnachtspunkt mit der Siegerfaust, auf der Tribüne besangen die grün-weißen Fans ihr Team: Werder Bremen nimmt nach dem 1:1 (0:0) gegen RB Leipzig frischen Optimismus mit in die Winterpause.
Das Team von Trainer Werner punktete zum dritten Mal in Folge - und auch die Art und Weise lässt hoffen.
"Haltet mich für bekloppt, aber über 90 Minuten gesehen hätten wir heute sogar gewinnen müssen", sagte Offensivspieler Leonardo Bittencourt bei Sky: "Wir hätten nicht damit gerechnet, dass wir so viele Möglichkeiten bekommen. Aber jeder Punkt ist schön, gerade gegen so eine starke Mannschaft. Nächstes Jahr greifen wir wieder an."
Für den nervenzehrenden zweiten Teil des Abstiegskampfs nimmt Werder nun einen kleinen Puffer mit ins neue Jahr. Njinmah (75.) glich die Gästeführung von Lois Openda (47.) aus.
Letztes Forsberg-Spiel für Leipzig
Den Leipzigern, für die Kapitän Emil Forsberg sein letztes Spiel absolvierte, ging im letzten Auftritt 2023 ein wenig der Saft aus. "Ich bin ein bisschen wütend", sagte der Schwede, "ich hätte gerne gewonnen." Das Team von Trainer Marco Rose verpasste den vierten Liga-Erfolg nacheinander und könnte weiteren Boden auf die erst am Mittwoch geforderten Topteams Bayer Leverkusen und Bayern München verlieren.
Beide Mannschaften lieferten sich im ersten Durchgang eine Partie auf Augenhöhe. Auch nach dem Seitenwechsel boten die Gastgeber dem Favoriten die Stirn, es fehlte aber lange an der nötigen Effizienz in der Offensive.
Bei Leipzig stach dennoch der Name Forsberg heraus. Nach neun Jahren im Klub absolvierte er seine allerletzte Partie für RB und wollte nur allzu gerne vor dem Abschied gen New York noch einmal letzte Glücksgefühle im Leipzig-Trikot erleben.
Werder und RB verballern Großchancen
Und beinahe hätte er früh jubeln können: Castello Lukeba setzte in der ersten Spielminute einen Schuss von der Strafraumgrenze an den Pfosten. Nach einer etwas ruhigeren Phase ging es dann hoch her. Leipzigs Xavi Simons (20., 23.) fehlte etwas die Entschlossenheit.
Dann drehte plötzlich Werder auf. Einen Kopfball von Rafael Borre konnte Lukeba gerade noch entschärfen (32.). Die Hausherren blieben am Drücker und hätten spätestens drei Minuten später treffen müssen - aber Jens Stage schoss freistehend drüber (35.). Dann jubelte RB-Stürmer Yussuf Poulsen - doch nach VAR-Eingriff wurde auf Abseits entschieden (41.).
Auch der zweite Durchgang begann kurzweilig. Nach der Leipziger Führung reagierte Werder prompt und kam durch Borre und einen Lattenschuss von Nationalspieler Marvin Ducksch zu weiteren Gelegenheiten (55., 56.). Die Grün-Weißen blieben beharrlich und belohnten sich.
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(SID)
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