Union Berlin: Ex-Lewandowski-Berater Maik Barthel ätzt gegen Co-Trainerin Marie-Louise Eta - und erntet Shitstorm

Maik Barthel hat mit einem peinlichen Post auf X (ehemals Twitter) für Aufsehen gesorgt. Der ehemalige Berater von Robert Lewandowski kritisierte Union Berlin für die Entscheidung, mit Marie-Louise Eta eine Frau zur Co-Trainerin zu machen. Die 32-Jährige wird Union nach dem Aus von Urs Fischer neben dem bisherigen U-19-Coach Marco Grote betreuen. Barthel erntete dafür einen Shitstorm.

Union-Präsident Zingler über Eta als Co-Trainerin des Männer-Teams

Quelle: Perform

Die Köpenicker hatten am Mittwochnachmittag nach einer Negativ-Serie von 14 Spielen ohne Sieg die Zusammenarbeit mit Fischer beendet.
Das Duo Grote/Eta, das jüngst für die Unioner U19 zuständig war, übernimmt den Hauptstadtklub bis auf Weiteres. Die 32-jährige Eta wird damit die erste Frau auf einem Trainerposten in der höchsten deutschen Fußballliga.
Barthel kann diesen Schritt nicht nachvollziehen. Seine krude Begründung: "Ein Co-Trainer muss ja auch mal in die Kabine der Mannschaft."
"Bitte nicht noch den deutschen Fußball der Lächerlichkeit preisgeben. Es langt, dass man die Mannschaftshierarchie komplett zerstört hat mit den Transfers. Es braucht nicht noch andere Storys aktuell", schrieb der Spielerberater weiter.

Barthel erntet heftigen Shitstorm

Es dauerte nicht lange, bis sich erste kritische Stimmen unter dem Post regten. Barthel versuchte den Shitstorm einzufangen, indem er seinen ursprünglichen Post löschte und einen neuen verfasste.
"Ich muss es umformulieren", heißt es dort: "Eine Co-Trainerin zum Thema zu machen, wird dem FC Union Berlin nicht helfen, die zerstörte Mannschaftshierarchie wieder in Ordnung zu bringen."
Doch die Reaktionen waren nicht weniger heftig. "Wie rückständig kann man sein?", schrieb ein User. Ein anderer fragte sarkastisch: "Frauen können schließlich maximal den Haushalt in Ordnung bringen, oder Maik?"
Auf Nachfragen zur Begründung seiner fragwürdigen Meinung ging Barthel nicht weiter ein.
Der ehemalige Bayern-Stürmer Lewandowski hatte 2020 die langjährige Zusammenarbeit mit Barthel beendet. Zu den aktuellen Klienten von Barthels Eurosportsmanagement GmbH zählen unter anderem der Ex-Freiburger Kevin Schade und Hoffenheim-Stürmer Maximilian Beier.
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Rührendes Wiedersehen von Díaz mit seinem Vater

Quelle: Perform

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