VfL Wolfsburg kommt gegen Werder Bremen nicht über Remis hinaus - viertes Ligaspiel in Folge ohne Sieg

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Der VfL Wolfsburg hat es am 10. Spieltag verpasst, sich aus seinem Bundesliga-Formtief zu befreien. Gegen den SV Werder Bremen kamen die Wölfe, welche zuletzt drei Liga-Niederlagen in Folge hinnehmen mussten, nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Marvin Ducksch brachte Bremen in Front (7.), Vaclav Cerny (37.) und Kevin Paredes (59.) drehten die Partie. Rafael Borré sicherte dem SVW den Punkt (65.).

Der VfL Wolfsburg hat gegen den SV Werder Bremen einen Sieg verpasst

Fotocredit: Getty Images

Eine perfekt ausgeglichene Bilanz im direkten Vergleich zwischen den Teams hatte bereits vor Beginn der Partie die Hoffnung auf ein umkämpftes Duell genährt. In 50 Bundesligapartien hieß der Sieger bis zum Sonntag bei zehn Remis 20 Mal Wolfsburg und 20 Mal Werder.
Zu Beginn waren es die Gäste, die mehr investierten, um diese Statistik auf ihre Seite zu zerren. Früh im Spiel verzückte Ducksch per Traumtor erstmals den stark auf die restlichen Ränge erweiterten Bremer Gästeblock. Der Topangreifer zirkelte einen Freistoß aus zentraler Position mit Hilfe des Innenpfostens zu seinem vierten Saisontreffer ins Tor.
In Spiel eins nach der Bekanntgabe des Rückzugs von Sport-Geschäftsführer Frank Baumann, der den Klub im kommenden Sommer nach knapp 25 Jahren verlassen wird, war Werder auch im Anschluss dominant, wurde aber vor der Pause kalt erwischt. Kurz nachdem Wölfe-Keeper Pavao Pervan Romano Schmids gefährlichen Versuch aus kurzer Distanz aus dem Eck gekratzt hatte, traf Cerny nach schöner Vorarbeit zum überraschenden Ausgleich.
Mit dem überzeugenden Pokal-Erfolg über Titelverteidiger RB Leipzig im Rücken präsentierten sich die Wölfe im Anschluss deutlich bissiger. Sommerneuzugang Cerny verstolperte in einer nun engen Partie auf gutem Niveau nach Vorarbeit von Toptorschütze Jonas Wind sogar die mögliche Pausenführung.
Zu Beginn der zweiten Hälfte übernahm dann wieder Werder das Kommando - Duckschs Flugkopfball strich knapp am Kasten vorbei, Olivier Deman verfehlte per Flachschuss sein Ziel. Doch das Tor fiel erneut auf der Gegenseite. Nach toller Vorarbeit von Joakim Maehle und Lovro Majer drückte Paredes den Ball über die Linie.
Werder brauchte allerdings nur gut fünf Minuten um sich von dem Rückschlag zu erholen. Borré verwerte die perfekte Flanke von Mitchell Weiser gekonnt per Kopf.
(SID)
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Quelle: Perform

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