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VfL Wolfsburg siegt gegen SV Werder Bremen beim Debüt von Trainer Ralph Hasenhüttl: Platzverweise auf beiden Seiten
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Publiziert 30/03/2024 um 14:58 GMT+1 Uhr
Beim Debüt von Trainer Ralph Hasenhüttl hat der VfL Wolfsburg einen 2:0-Sieg beim SV Werder Bremen eingefahren und sich im Abstiegskampf etwas Luft verschafft. Nach einem Platzverweis gegen Anthony Jung in der ersten Halbzeit traf Maxence Lacroix noch vor der Pause zum 1:0. In der zweiten Hälfte flog der Torschütze ebenfalls vom Platz, bevor Joker Lovro Majer zum Endstand netzte.
"Was ganz Besonderes": Hasenhüttl nach Comeback-Erfolg emotional
Quelle: Perform
Ralph Hasenhüttl ballte die Fäuste und schrie seine Freude heraus. Dann rannte der neue Trainer des VfL Wolfsburg auf das Feld und drückte jeden seiner Spieler fest an sich.
Durch ein 2:0 (1:0) bei Werder Bremen hat der Österreicher den Wölfen neues Leben eingehaucht, es war der erste Dreier nach einer Sieglos-Serie von elf Spielen.
"Die Serie war erschreckend", sagte der erleichterte VfL-Sportdirektor Sebastian Schindzielorz bei "Sky" nach dem enorm wichtigen Erfolg: "Aber wir sind zufrieden, dass wir sie beendet haben. Die Jungs waren gierig, aggressiv."
Maxence Lacroix traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Eckball (45.+4), Lovro Majer (84.) sorgte für die Entscheidung.
Wolfsburg: Erster Bundesliga-Sieg in 2024
Werder-Kapitän Marco Friedl beklagte nach der vierten Pleite in Folge ein "extrem schlechtes Spiel von beiden Mannschaften. Und dann machen wir mit einer Aktion alles kaputt."
Denn die Bremer spielten nach einer Roten Karte gegen Anthony Jung wegen einer Notbremse (43.) lange in Unterzahl, bis auch Lacroix (76.) nach einer Notbremse vom Platz gestellt wurde.
Mit dem ersten Bundesliga-Sieg seit dem 16. Dezember 2023 herrschte bei den Wolfsburgern vor 41.500 Fans im ausverkauften Weserstadion ein lange nicht erlebtes Gefühl. Z
udem vergrößerte die Mannschaft von Hasenhüttl, der zur Länderspielpause den erfolglosen Niko Kovac abgelöst hatte, den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf beruhigende zehn Punkte.
Hasenhüttl animiert den VfL
Bremen hat mit 30 Zählern noch zwei mehr auf dem Konto als Wolfsburg.
Das Duell lebte mehr von intensiven Zweikämpfen als von spektakulären Torszenen. Nick Woltemade tauchte nach einer halben Stunde vor Pavao Pervan auf, doch Wolfsburgs Keeper parierte den Flachschuss glänzend.
Hasenhüttl hielt es kaum auf der Trainerbank. Fast sechs Jahre nach seinem letzten Spiel als Bundesliga-Coach im Mai 2018, damals noch in Diensten von RB Leipzig, tigerte er in seinem grauen Kapuzenpulli an der Seitenlinie auf und ab, gestikulierte und fütterte seine Spieler immer wieder mit Anweisungen.
Die schienen zu fruchten. Zumindest nutzte Wolfsburg die turbulente Schlussphase der ersten Halbzeit zur Führung.
Lacroix nutzt Rot gegen Jung vor der Pause
Erst wusste sich Bremens Jung nach einem langen Ball auf Kevin Behrens als letzter Mann nur mit einem ungestümen Klammern zu wehren und sah Rot.
Dann drückte Lacroix nach einem Wolfsburger Eckball den Ball zur glücklichen, aber nicht unverdienten Führung aus elf Metern über die Linie.
Im zweiten Durchgang kontrollierte Wolfsburg das Spiel, ohne zu glänzen.
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(SID)
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Nagelsmann-Ansage: "Werden keine fünf Spieler mehr austauschen"
Quelle: Perform
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