Augsburg gegen FC Bayern München - Schiri-Ärger nach Gelb-Rot gegen FCA-Verteidiger Zesiger: "Das bringt uns nichts"
Update 05/04/2025 um 07:27 GMT+2 Uhr
Eine Schiedsrichter-Entscheidung während des Spiels zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München (1:3) hat für viel Aufregung gesorgt. Schiedsrichter Marc Jöllenbeck zeigte Augsburgs Verteidiger Cedric Zesiger nach einem umstrittenen Foul an Harry Kane in der zweiten Halbzeit die Gelb-Rote Karte (59.) - ein Urteil, das der Partie eine neue Wendung gab, weshalb der FCA im Anschluss haderte.
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Quelle: Perform
In der 59. Minute eroberte Kane in der gegnerischen Hälfte den Ball und lief aus aussichtsreicher Position in Richtung des Augsburger Tores, als FCA-Verteidiger Zesiger mit einer riskanten Grätsche versuchte, Bayerns Torjäger zu stoppen.
Dabei spielte Zesiger zunächst mit der Fußspitze den Ball und traf erst anschließend seinen Gegenspieler.
Schiedsrichter Marc Jöllenbeck wertete die Aktion jedoch als Foulspiel und zeigte dem bereits gelb-vorbelastet Augsburger die Ampelkarte - eine Entscheidung, die im Anschluss für viel Diskussion sorgte.
Besonders bitter für den FCA: In solchen Fällen darf der VAR nicht eingreifen. Bei einer Gelb-Roten Karte bleibt die Entscheidung des Schiedsrichters auf dem Feld bestehen - einzig bei glatt Rot kann die Szene überprüft oder revidiert werden.
Augsburg-Kapitän Gouweleeuw hadert mit Referees
Zesingers Mitspieler zeigten sich nach der Partie sichtlich frustriert über die umstrittene Schiedsrichterentscheidung.
"Es ist extrem enttäuschend, wie wir hier verloren haben - vor allem auf diese Weise. Aus unserer Sicht gab es mehrere Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar waren", kritisierte FCA-Kapitän Jeffrey Gouweleeuw die Leistung des Schiedsrichtergespanns.
Bereits während des Spiels hielt der Niederländer die Entscheidung für falsch und fühlte sich nach dem Betrachten der TV-Bilder in seiner Einschätzung bestätigt.
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Frust pur bei Augsburg: "Das bringt uns nichts"
"Für mich spielt er ganz klar den Ball, deshalb ist das keine Gelbe Karte. Der Schiedsrichter meinte zu mir, es sei ein klares Foul gewesen. Solche Entscheidungen beeinflussen den Spielverlauf maßgeblich. Nach der Roten Karte wurde es enorm schwer für uns", erklärte der 33-Jährige im Gespräch mit "DAZN".
Ähnlich äußerte sich auch sein Teamkollege Marius Wolf: "Für mich war er eindeutig zuerst am Ball. Ich will nichts Falsches sagen, aber wenn er den Ball trifft, ist das für mich kein Foul", so der Rechtsverteidiger.
"Es ist einfach ärgerlich - vielleicht kommt morgen wieder eine Entschuldigung, aber die bringt uns auch nichts", äußerte sich Wolf weiterhin sichtlich enttäuscht.
Kane: "Klare Gelbe Karte"
Der gefoulte Kane sah die Situation naturgemäß ganz anders.
"Wenn du bei einem Konter von hinten so attackiert wirst, ist das für mich eine klare Gelbe Karte. Er geht mit viel Risiko in den Zweikampf und gefährdet dabei meinen Knöchel. Auch wenn er den Ball leicht berührt, bleibt sein Einsteigen gefährlich - mein Knöchel wurde unter seinem Körper eingeklemmt", schilderte Kane die Szene aus seiner Sicht.
Am Ende setzte sich der deutsche Rekordmeister dank der langen Überzahl mit 3:1 (1:1) durch und feierte einen wichtigen Sieg im Rennen um die Meisterschaft.
Mit nun neun Punkten Vorsprung auf Bayer 04 Leverkusen bei einem Spiel mehr hat der FC Bayern eine ausgezeichnete Ausgangsposition für den abschließenden Saisonabschnitt in der Bundesliga.
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