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Bundesliga: TSG 1899 Hoffenheim schießt sich bei Holstein Kiel Frust von der Seele - Andrej Kramaric jubelt wieder
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Update 18/01/2025 um 17:59 GMT+1 Uhr
Andrej Kramaric hat wieder Grund zu lachen: Der Torjäger der TSG 1899 Hoffenheim und sein Team siegten bei Aufsteiger Holstein Kiel mit 3:1 (2:0) und betrieben zum Ende der englischen Woche und wenige Tage nach der herben 0:5-Niederlage beim FC Bayern München etwas Schadensbegrenzung. Kramaric traf selbst (45.+1), Adam Hlozek erzielte zudem einen Doppelpack (26., 56.) für Christian Ilzers Elf.
Hoffenheim jubelt in Kiel
Fotocredit: Getty Images
Chefkritiker Andrej Kramaric pustete kräftig durch, Trainer Christian Ilzer klatschte nach dem Abpfiff erleichtert mit seinem Team ab - die TSG Hoffenheim hat ihre Krise mit einem souveränen 3:1 (2:0)-Sieg im Kellerduell bei Holstein Kiel erst einmal beendet.
Arm in Arm mit seinen Mitspielern feierte Kramaric nach dem ersten Auswärtssieg der Saison gemeinsam mit den gut 300 mitgereisten Fans den wichtigen Dreier.
"Nach dem Bayern-Spiel waren wir am Boden, aber heute haben wir füreinander gekämpft. Wir haben in der Kabine sehr viel gesprochen, das war wichtig", sagte Doppeltorschütze Adam Hlozek (26. und 56.) bei "Sky".
Kramaric machte mit seinem Treffer zum 2:0 kurz vor der Pause quasi schon alles klar (45.+1).
Gastgeber Kiel machte zu wenig aus seinen Möglichkeiten, der Anschluss durch Joker Andu Kelati (84.) kam zu spät.
"Wir sind nicht an die Leistung vom Dortmund-Spiel herangekommen. Die erste Halbzeit war wirklich nicht gut, das 0:2 kurz vor der Pause sehr ärgerlich", sagte Geschäftsführer Carsten Wehlmann vier Tage nach dem spektakulären 4:2 gegen den BVB. Damit bleibt das Team von Trainer Marcel Rapp Vorletzter.
Nach zuletzt drei Bundesliga-Pleiten in Serie und neun Pflichtspielen ohne Sieg gelang Hoffenheim wieder einmal ein Dreier - und der unter Druck geratene Ilzer kann zunächst etwas aufatmen.
Hoffenheim verbesserte sich in der Tabelle auf Rang 15 und vergrößerte den Vorsprung auf Kiel auf sechs Punkte.
Kramaric nach Generalkritik erfolgreich
Ilzers Team begann durchaus engagiert und suchte auf dem holprigen Rasen den Weg nach vorne. Kramaric, der nach dem 0:5-Debakel zuletzt gegen Bayern München mit seiner Generalkritik ("einzige Scheiß-Saison") für Wirbel gesorgt hatte, versuchte immer wieder das Spiel anzukurbeln.
Die erste richtig gute Möglichkeit der Partie hatte dann plötzlich Kiel nach einer Ecke, doch Nationaltorhüter Oliver Baumann parierte glänzend (18.).
Kurz danach stand Hlozek auf der anderen Seite nach einem weiten Einwurf goldrichtig und konnte volley aus rund neun Metern einschießen - weil die Kieler Defensive kurz den Überblick verlor.
Schiedsrichter Brych muss ausgewechselt werden
Als sich viele der 13.923 Zuschauer schon für die Halbzeit auf den Weg zum Bratwurststand machten, hatte Kramaric einen starken Moment - der Kroate veredelte einen Angriff mit all seiner Klasse ins lange Eck.
Kiel versuchte danach noch einmal Druck zu machen, wurde nach Wiederanpfiff aber kalt erwischt. Hlozek schlenzte den Ball aus rund 20 Metern hinein ins Hoffenheimer Glück.
Während es abgesehen von Kelatis spätem Treffer kaum noch Sehenswertes gab, erlebte die Partie dennoch noch ein Kuriosum - Schiedsrichter Felix Brych musste sich Mitte der zweiten Hälfte wegen Wadenproblemen auswechseln lassen. Für ihn übernahm der Vierte Offizielle Sven Jablonski.
Die Folge war eine elfminütige Nachspielzeit.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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