FC Bayern München: Rekordmeister legt im Meisterrennen vor: Harry Kane und Leroy Sané sichern Sieg gegen Werder Bremen

Der FC Bayern hält Verfolger Bayer Leverkusen weiter auf Distanz. Der Tabellenführer aus München bezwang zum Auftakt des 21. Spieltags Werder Bremen vor heimischer Kulisse 3:0 (0:0). Für den Rekordmeister, der sich gegen die Hanseaten lange schwertat, trafen Torjäger Harry Kane (56./90.+7) und Leroy Sané, der kurz nach seiner Einwechslung eine Vorlage von Konrad Laimer veredelte (82.).

Der FC Bayern bezwang Werder Bremen letztlich souverän

Fotocredit: Getty Images

Harry Kanes Name hallte mit dem Schlusspfiff dreimal durch die Arena: Der Engländer ließ sich von den Fans und seinen Mitspielern feiern, nachdem er den FC Bayern wieder einmal zum Sieg geschossen hatte - als Elfmeter-Garant.
Mit seinen Treffern Nummer 28 und 29 in Folge vom Punkt war der Torjäger beim souveränen 3:0 (0:0) gegen Werder Bremen der Matchwinner, der die Münchner auf das Playoff-Duell in der Champions League mit Celtic Glasgow einstimmte.
"Es war ein weiteres schönes Spiel. In solchen engen Spielen übernehme ich die Verantwortung, das 1:0 zu machen und das Spiel aufzubrechen. Das ist mir schon ein paarmal gelungen", sagte Kane bei "DAZN" nach dem siebten Bundesliga-Sieg des Rekordmeisters in Serie:
Damit bauten die Münchner ihren Vorsprung im Titelrennen gegenüber Bayer Leverkusen vorerst auf neun Punkte aus. "Aber ich hatte noch ein paar Chancen mehr, da ist schon noch Platz für Verbesserung", fügte Kane an.

Werder-Bollwerk hält lange

Lange hatte das Bremer Bollwerk gehalten, erst aufgrund der Ungenauigkeiten der Bayern-Angreifer, dann unter Mithilfe der Querlatte. Bis Kane die Mannschaft von Vincent Kompany mit einem verwandelten Handelfmeter erlöste (56.).
In der Schlussphase erhöhten der kurz zuvor eingewechselte Leroy Sané (82.) und Kane mit einem Foulelfmeter (90.+7), seinem 21. Saisontor. Somit gehen die Münchner mit einem guten Gefühl in die heißen Februar-Wochen mit den Topspielen gegen Glasgow (12. und 18.) sowie in der Bundesliga gegen Meister Bayer Leverkusen (15.), Eintracht Frankfurt (23.) und den VfB Stuttgart (28.).
Die ersatzgeschwächten Bremer mussten in München nach der späten Rotflut beim 1:0-Erfolg gegen Mainz 05 auf Kapitän Marco Friedl, Innenverteidiger Niklas Stark und Cheftrainer Ole Werner verzichten. Zudem fehlten der zuletzt stark aufspielende Leonardo Bittencourt sowie Romano Schmid wegen muskulärer Probleme.
Von Beginn an hatten die Bayern, die in Bestbesetzung antraten, wie erwartet die Kontrolle über das Spielgeschehen, im Angriffsdrittel ließen sie jedoch die letzte Konsequenz vermissen.

Bayern fehlt die Präzision

Bei den Abschlüssen von Kane (2.) und Jamal Musiala (17.) fehlte aber nicht viel zur Führung. Auf der anderen Seite wurde ein Abschluss von Marco Grüll (22.) ins Toraus abgefälscht.
Kingsley Coman (28.) und Michael Olise (33.) fehlte aus der Distanz zudem die Genauigkeit. Der Ball lief im ersten Durchgang fast pausenlos durch die Reihen des Rekordmeisters, doch in Richtung Strafraum fehlte die Durchschlagskraft.
Kurz vor der Pause hatten Aleksandar Pavlovic (43.) und erneut Kane (45.+1) per Kopf weitere gute Möglichkeiten, ließen diese aber ebenfalls ungenutzt.
Nur 24 Sekunden nach der Pause ließ Kane mit einem Distanzkracher die Latte zittern, exakt zehn Minuten später machte es der Knipser nach einem Handspiel von Anthony Jung vom Punkt besser.

Zetterer spielt in München stark auf

In der Folge hielten die Bayern den Druck aufrecht und kamen vermehrt in die gefährliche Zone. Kane (59.) verpasste seinen Doppelpack zunächst aber völlig frei vor Torhüter Michael Zetterer.
Beim letzten Pass war noch zu häufig das Bein eines Bremers im Weg. Oder, wie beim Kopfball von Dayot Upamecano (67.), die Hand von Zetterer.
(SID)
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Quelle: Eurosport


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