FC Bayern München: Max Eberl reagiert auf Vorwürfe von Fernando Carro - Vincent Kompany will sich nicht mit Meisterschaft beschäftigen

Der FC Bayern kann am Wochenende die 34. Meisterschaft der Vereinsgeschichte klarmachen. Sowohl Sportvorstand Max Eberl als auch Trainer Vincent Kompany wollten sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Mainz 05 allerdings noch nicht mit dem möglichen Titel beschäftigen. Stattdessen ging Eberl auf die Vorwürfe von Leverkusen-Geschäftsführer Fernando Carro in Bezug auf Florian Wirtz ein.

FC Bayern: Trainer Vincent Kompany (li.) und Sportvorstand Max Eberl (re.)

Fotocredit: Imago

"Ich habe nichts gesagt über Florian oder über das Werben", sagte Eberl am Freitag und hob entschuldigend die Hände.
In der entscheidenden Saisonphase beim Konkurrenten Störfeuer zu legen, sei den Münchnern "in der Vergangenheit mal vorgeworfen" worden, bekannte Eberl, aber: "Das tun wir gar nicht, wir wollen den sportlichen Erfolg haben, dann werden wir die Kaderplanung machen."
Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro hatte zuletzt betont, es gebe "kein Angebot" für Wirtz vom FC Bayern, dem er eine "Show" vorwarf: "Die erzählen so viel, eigentlich gehört sich das nicht." Wirtz hat beim Werksklub einen Vertrag bis 2027.
"Natürlich hat Fernando das Recht, das zu sagen, wenn ihn das stört", meinte Eberl: "Wir leben in einer freien Welt, da kann man das äußern. Aber mich persönlich hat das nicht tangiert, weil ich in der Causa sehr zurückhaltend war."

"Hoeneß und Rummenigge finden Wirtz "toll"

Eberl und Carro hatten sich in der Vergangenheit schon mal verbal attackiert, den Zwist inzwischen aber beigelegt.
Eberl verwies nun auch auf die Äußerungen der Aufsichtsräte Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge über Witz, "dass sie den Spieler sehr, sehr gut und einen tollen Spieler finden".
Er persönlich aber habe "den Ball immer extrem flach gehalten - und das ist weiter so. Wir kämpfen mit Leverkusen um die Meisterschaft."

Kompany beschäftigt sich nicht mit Titel-Szenarien

An den möglichen Titel wollten sich sowohl Trainer Vincent Kompany als auch Eberl sich nicht beschäftigen. Er habe sich nur auf die Partie gegen Mainz vorbereitet, sagte der 39-jährige Belgier: "Die ganzen anderen Szenarien sind noch nicht in meinem Kopf."
Mit der Planung möglicher Feierlichkeiten nach Abpfiff wollte Eberl im Vorfeld nichts zu tun haben: "Ich bin mir sicher, dass da im Hintergrund etwas vorbereitet wird. Aber ganz ehrlich: Mich interessiert das nicht." Wenn der Titel fix sei, "dann wird die Maschinerie loslaufen", betonte Eberl.
Die Bayern können die Schale am Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) gegen den FSV Mainz 05 zurück nach München holen. Sollte Titelverteidiger Leverkusen gegen den FC Augsburg (15:30 Uhr im Liveticker) patzen, stünde die 34. Meisterschaft des Rekordchampions mit einem eigenen Heimsieg fest.

FC Bayern: Müller vor 500. Bundesligaspiel

Thomas Müller kann zudem am Samstag nicht nur den Titel holen, sondern auch sein 500. Bundesligaspiel absolvieren. Die letzten Tage sei er "ein bisschen krank" gewesen, sagte Kompany, der aber davon ausgeht, dass die FCB-Ikone "ganz normal dabei ist".
Zudem gebe es ein "bisschen Sorgen" um Raphael Guerreiro, doch das sei "nichts Ernstes", so der Coach, der sich außerdem nicht zu einer möglichen Rückkehr von Kapitän Manuel Neuer äußerte. Verzichten muss der Trainer weiterhin auf die verletzten Jamal Musiala, Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Hiroki Ito.
(SID)
picture

Kovac steht zu Brandt: "Er spaltet einige, aber ..."

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung