FC Bayern - Ex-BVB-Profi Roman Weidenfeller kritisiert Leroy Sané wegen Berater-Wechsel zu Pini Zahavi: "Daran sieht man den Charakter"
Update 09/05/2025 um 13:12 GMT+2 Uhr
Die Zukunft von Leroy Sané steht weiter in den Sternen. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft Ende Juni aus, doch eine Einigung mit den Münchenern gibt es noch nicht. Roman Weidenfeller übte Kritik am 29-Jährigen, der erst vor Kurzem überraschend seinen Berater gewechselt hatte. "Eigentlich ist es so, dass Leroy Sané alle Leute im Regen hat stehen lassen", sagte der ehemalige BVB-Profi bei "Sky".
FC Bayern: Das sagt Eberl zu Sanés neuem Berater
Quelle: Perform
"Die Bayern als allererstes, dann das eigene Management - also Christian Schmid - und dann natürlich auch die Fans. Denn er hatte sich ganz klar geäußert, er will bei Bayern bleiben", erklärte Weidenfeller. Nun habe es aber wegen Pini Zahavi, seinem neuen Berater, eine Kehrtwende gegeben.
Der 82-Jährige habe "vielleicht einen anderen Zugang zu England, zur Premier League". Der ehemalige Torhüter ergänzte: "Ich finde, daran sieht man letztlich den Charakter. Für mich ist das das Ebenbild der Gesellschaft, dass man immer wieder seinen Vorteil sucht."
Er könne zwar nachvollziehen, dass die Spieler versuchten, möglichst viel Gehalt aus den Verträgen zu bekommen. Doch Sané habe trotz einer angeblichen mündlichen Einigung mit den Bayern immer noch nicht unterschrieben.
Auch Fredi Bobic, der wie Weidenfeller in der Sendung "Triple - der Schüttflix-Fußballtalk" zu Gast war, betonte: "Wir mögen Leroy Sané, aber in den letzten fünf Jahren hat er nur ein Jahr richtig performt. Dazwischen waren große Löcher für dieses Gehalt."
Bericht: Leroy Sané wegen Bayern-Angebot "unzufrieden"
Das aktuelle Angebot der Bayern (angeblich rund 15 Millionen Euro pro Jahr) sei für ihn daher "marktgerecht" und "sehr gutes Gehalt". Die Frage sei nun: "Geht es ums Geld oder ums Sportliche? Jetzt hat man das Gefühl, es geht nur um die Kohle."
Zuletzt hatte es widersprüchliche Medienberichte über die Zukunft des deutschen Nationalspielers gegeben. Nach Informationen von "Sky" ist Sané mit dem vorgelegten Vertrag "unzufrieden". Es fehle ein "Signing Fee", also ein direkt ausgezahltes Handgeld. Laut "Kicker" hat ein Verbleib in München aber weiterhin Priorität für den Offensivspieler.
In den vergangenen Monaten hatte es unter anderem Gerüchte über ein Interesse des FC Arsenal gegeben. Sané spielte bereits in der Vergangenheit in der Premier League. Zwischen 2016 und 2020 war der gebürtige Essener bei Manchester City unter Vertrag, ehe er zu den Bayern wechselte.
Sportvorstand Max Eberl bekräftigte am Freitag noch einmal, den auslaufenden Vertrag mit Sané verlängern zu wollen. "Unser Wunsch wäre, weiterzumachen", sagte der Bayern-Boss, allerdings innerhalb eines gewissen finanziellen Rahmens: "Wenn der gesprengt werden würde - Konjunktiv! -, würde es sehr schwer werden."
Das könnte Dich auch interessieren: Eberl, Hoeneß und Co. - wer hat hier eigentlich das Sagen
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/05/08/4122860-83594848-2560-1440.jpg)
"Stimme überhaupt nicht zu": Enrique widerspricht Arteta
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung