FC Bayern München bastelt am Transfer von Florian Wirtz von Bayer Leverkusen - diese Stars müssen um ihren Platz im Kader des Rekordmeisters bangen

Sie wollen ihn unbedingt und er ist auch nicht abgeneigt. Der FC Bayern und Florian Wirtz - der Bundesliga-Blockbuster-Transfer schlechthin nimmt Formen an. Dafür wäre ein dreistelliger Millionenbetrag fällig, die genaue Höhe der Ablösesumme legt Bayer Leverkusen fest. Zuletzt war von ca. 150 Millionen Euro die Rede. Können die Münchner das stemmen? Können sie - wenn sie Spieler verkaufen.

FC Bayern: Das sagt Eberl zu Sanés neuem Berater

Quelle: Perform

Der FC Bayern geht dem Vernehmen nach in der Personalie Florian Wirtz "all in". Laut "Sport Bild" wurde Uli Hoeneß bereits zweimal bei Familie Wirtz vorstellig, um den Nationalspieler einen Wechsel nach München schmackhaft zu machen.
Sportvorstand Max Eberl soll den Gesprächsfaden übernommen und weitere Treffen anberaumt haben. Wirtz, so ist in der neuen Ausgabe der "Sports Illustrated" zu lesen, möchte "irgendwann meine Komfortzone verlassen und etwas Neues erleben".
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass aus dem "irgendwann" ein "sofort" wird. Das letzte Wort hat aber Bayer Leverkusen. Dort steht der 22-Jährige noch bis 2027 unter Vertrag, ein Transfer würde den FC Bayern sehr viel Geld kosten - zwischen 100 und 150 Millionen Euro.
Mit Gehalt über mehrere Jahre und einem etwaigen Handgeld kommt man schnell auf ein Gesamtpaket von ca. 250 Millionen Euro. Das muss erstmal refinanziert werden.
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Zwei, für die es bei Bayern eng wird: Leroy Sané (l.) und Kinglsey Coman

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Nach "Bild"-Informationen will Hoeneß den Sportartikelhersteller adidas, mit 8,33 Prozent Anteilseigner beim FC Bayern, mit ins Boot holen. Zudem verdienen sich die Münchner durch die Teilnahme an der Klub-WM eine goldene Nase. Zu einem Antrittsgeld in Höhe von 27 Millionen Euro kommen im Idealfall weitere 36 Millionen für den Titelgewinn dazu.
Das reicht aber noch nicht, um den Wirtz-Deal stemmen zu können. Um weitere Einnahmen zu generieren, gehen die Münchner an den aktuellen Kader. Eine Reihe von Spieler hat möglicherweise keine Zukunft mehr in München. Für diese zehn könnte es eng werden.

Leroy Sané (29, Vertrag läuft aus)

Der Beraterwechsel des 29-Jährigen hat für Kritik und Unverständnis gesorgt. Doch Eberl bleibt gelassen. "Dass Leroy die Agentur wechselt, ist sein gutes Recht. Da gibt es von mir kein böses Blut", sagte er am Freitag und bekräftigte: "Unser Wunsch ist es, mit Leroy weiterzumachen." Allerdings, so betonte Eberl, "muss es im Rahmen bleiben, sonst wird es sehr schwierig."
Auch Trainer Vincent Kompany will den Spieler halten, "weil die Leistung stimmt." Der Verein will Sanés Gehalt von 17 Millionen Euro deutlich drücken, mehr als zehn Millionen sind nicht drin. Der Ausgang der Verhandlungen ist nun wieder völlig offen. Eberl: "Wir würden gerne verlängern, aber wenn es nicht klappt, geht es auch weiter."
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Leroy Sané spielt seit 2020 für den FC Bayern München

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Serge Gnabry (29, Vertrag bis 2026)

Nach gutem Saisonstart ist der Flügelspieler seit Herbst 2024 nur noch Ergänzungsspieler. Das war auch in den letzten beiden Jahren so. Gnabry rechtfertigt sein Gehalt von kolportierten 19 Millionen Euro schon lange nicht mehr. Bayern würde ihn gerne abgeben, der Spieler aber sein letztes Vertragsjahr in München zur Not auch aussitzen. Dann könnten die Münchner ihn auch zum Mittelstürmer-Backup für Harry Kane "degradieren".
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Serge Gnabry gehört zu den Großverdienern beim FC Bayern

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Kingsley Coman (28, Vertrag bis 2027)

Sein größter Auftritt ist knapp fünf Jahre: Siegtor im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain (1:0). Der Franzose kämpft Jahr für Jahr mit Verletzungen und wurde nie zu dem, was sich die Bayern von ihm gewünscht hatten: Nachfolger von Franck Ribéry zu werden. Coman fehlt die Konstanz, das macht ihn zum Verkaufskandidaten. Sein Marktwert liegt bei etwa 25 Millionen Euro.
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Kingsley Coman spielt seit 2015/16 für den FC Bayern München

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Leon Goretzka (30, Vertrag bis 2026)

Kämpfte sich als quasi aussortierter Spieler zurück in die Stammelf bei Bayern und feierte sein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft. Dennoch ist Goretzka nach wie vor nicht unverkäuflich. Da er nur noch ein Jahr Vertrag hat, liegt die Schmerzgrenze des FC Bayern bei "nur" etwa 15 Millionen Euro Ablöse.
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Leon Goretzka (FC Bayern München)

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Min-jae Kim (28, Vertrag bis 2028)

Mit Eric Dier verlässt bereits ein Innenverteidiger den FC Bayern. Dennoch steht auch Kim zur Disposition, die 50 Millionen Euro Ablöse konnte der Südkoreaner bislang nicht rechtfertigen. Der 28-Jährige leistet sich immer wieder mal teils haarsträubende Fehler. Zudem liebäugelt der Rekordmeister nach wie vor mit einer Verpflichtung des ablösefreien Jonathan Tah. Für 50 Millionen dürfte Kim gehen.
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Min-jae Kim (l.) ist nicht unumstritten beim FC Bayern

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João Palhinha (29, Vertrag bis 2028)

Der nächste 50-Millionen-Euro-Einkauf ohne nachhaltigen Erfolg. Palhinha rutschte durch den Ausfall von Aleksandar Pavlovic in der Hinrunde die erste Elf und machte ein paar gute Spiele. Wurde aber durch Verletzungen wieder zurückgeworfen und ist hinter Joshua Kimmich, Pavlovic und Goretzka nur noch die vierte Wahl im defensiven Mittelfeld. Der Portugiese kann bei einem entsprechenden Angebot wieder gehen.
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Joao Palhinha denkt zurzeit nicht an einen Bayern-Abschied.

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Raphael Guerreiro (31, Vertrag bis 2026)

Ein großartiger, vielseitig einsetzbarer Fußballer, der in München aber nicht wirklich heiß läuft. Guerreiro war im Vergleich zu früheren Jahren in dieser Saison weitgehend verletzungsfrei, erwies sich jedoch selten als unverzichtbar. Bei einem Angebot um die zehn Millionen Euro wäre Bayern sicher gesprächsbereit.
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Raphael Guerreiro im Trikot des FC Bayern München

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Sacha Boey (24, Vertrag bis 2028)

Boeys erste volle Saison in München lässt nur ein Fazit zu: durchgefallen! Angesichts der 30 Millionen Euro, die Bayern im Januar 2024 an Galatasaray zahlte, ein Total-Flop. Boey ist entweder verletzt oder spielt schwach. Auf der Verkaufsliste ganz oben - auch für einen Bruchteil der 30 Millionen.
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Sacha Boey bekommt beim FC Bayern keinen Fuß auf den Boden

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Mathys Tel (20, ausgeliehen, Vertrag bis 2029)

Oft als Riesentalent gepriesen, konnte sich der Franzose bei Bayern nicht durchsetzen und wurde im Januar an Tottenham Hotspur verliehen. Auch dort nur mit überschaubarem Erfolg (drei Tore, eine Vorlage in 17 Spielen). Die Spurs können Tel für 50 Millionen Euro kaufen, was nicht sonderlich wahrscheinlich ist. Gut möglich, dass die Bayern im Sommer einen neuen Abnehmer suchen muss.
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Mathys Tel spielt derzeit bei Tottenham Hotspur

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Bryan Zaragoza (23, ausgeliehen, Vertrag bis 2029)

Einst für 18 Millionen Euro aus Granada geholt, verliehen ihn die Bayern im Sommer 2024 gleich wieder nach Osasuna. Dort ist Zaragoza überwiegend Stammspieler, fiel aber auch drei Monate verletzt aus. Findet Bayern keinen Klub, der ihn im Sommer verpflichten will, droht ihm ein Stammplatz auf der Tribüne der Allianz Arena.
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Bryan Zaragoza jubelt im Trikot der spanischen Nationalmannschaft

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"Stimme überhaupt nicht zu": Enrique widerspricht Arteta

Quelle: Perform


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