FC Bayern München: Flüchtet Joshua Kimmich nach Ansage von Max Eberl - keine Sonderbehandlung für Nationalspieler

Die Zukunft von Joshua Kimmich beim FC Bayern München ist ungewiss - das wurde nach den jüngsten Aussagen von Max Eberl in der "Welt am Sonntag" einmal mehr deutlich. "Joshua ist ein sehr guter Spieler, aber es gilt einfach ganz generell, dass der Profifußball ein Leistungssport ist", erklärte der Sportvorstand und unterstrich, dass es beim deutschen Rekordmeister keine Sonderbehandlung gebe.

Joshua Kimmich könnte den FC Bayern München im Sommer verlassen

Fotocredit: Getty Images

"Wir können keinem Spieler per se sagen: 'Hey, du bist der, der gesetzt ist'", führte er weiter aus.
Seit Wochen gilt Kimmich als möglicher Abgang, der 29-Jährige gilt trotz ansehnlicher Leistungen im Mittelfeld und auf der rechten Abwehrseite längst nicht mehr als unumstritten. Der bisherige Verlauf des Transfersommers heizte den Konkurrenzkampf an der Säbener Straße noch weiter an.
"Ich sage nur, was für alle gilt. Wir haben auf allen Positionen spannende Spieler und somit viele Alternativen", verwies Eberl auf die neue Tiefe im Münchner Kader.
Mit João Palhinha und Josip Stanisic sind gleich zwei Spieler neu in der Mannschaft, welche Kimmich auf seinen beiden Parade-Positionen gefährlich werden könnten.

Palhinha und Stanisic erhöhen Druck

Gegen Ende der vergangenen Saison gaben Konrad Laimer, Aleksandar Pavlovic und Leon Goretzka im Mittelfeld den Ton an, mit Palhinha wird die ohnehin üppig besetzte Zentrale nun um einen 50-Millionen-Mann verstärkt.
Angesichts des langen Atems, welchen die Bayern bei den Verhandlungen mit dem FC Fulham offenbarten, und der hohen Ablösesumme, dürfte der Portugiese gesetzt sein. Doch wen setzt Trainer Vincent Kompany an seiner Seite ein?
Es darf angenommen werden, dass Kimmich bei dieser Entscheidung keine allzu große Rolle spielen wird. Bereits unter Ex-Trainer Thomas Tuchel wich der Leader auf die rechte Abwehrseite aus und absolvierte diese Aufgabe sowohl bei den Bayern als auch wenig später in der deutschen Nationalmannschaft mit Bravour. Mit Stanisic, der übrigens auch als rechter Innenverteidiger eingesetzt werden kann, droht Kimmich nun auch auf seiner neuen alten Position ein harter Konkurrenzkampf.
"Dass Joshua große Verdienste für den FC Bayern hat, steht außer Frage. Trotzdem muss jeder beim FC Bayern den Kampf um den Stammplatz annehmen", hob Eberl hervor.

Das Ausland ruft: Ergreift Kimmich die Flucht?

Keine Sonderbehandlung für verdiente Spieler. Ein Motivationsschub für die Herausforderer - doch was denkt sich Kimmich?
Der Champions-League-Sieger von 2020 ist bis Juni 2025 an den Verein gebunden, könnte als im kommenden Jahr den Verein ablösefrei verlassen. Das will der Rekordmeister tunlichst vermeiden und könnte - eingeleitet durch die Eberl-Aussagen - nun einen Verkauf anvisieren.
Als Interessenten gelten die spanischen Granden Real Madrid und der FC Barcelona, in England sollen sich der FC Arsenal und der FC Chelsea um Kimmich bemühen.
Für den FC Bayern wäre ein Abgang aber auch mit Ablösesumme ein herber Verlust.
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Quelle: Perform


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