Jonas Urbig beim FC Bayern München vorgestellt: Torwart der Zukunft will von Idol Manuel Neuer lernen
VonThomas Gaber
Publiziert 31/01/2025 um 15:06 GMT+1 Uhr
U21-Nationaltorwart Jonas Urbig soll beim FC Bayern die Zukunft gehören. So weit denkt der 21-Jährige aber noch nicht. "Ich möchte erstmal hier ankommen, mich persönlich entwickeln und dafür sorgen, dass wir Bayern-Torhüter uns gegenseitig pushen", sagte der Neuzugang vom 1. FC Köln bei seiner Vorstellung am Freitag: "Ich möchte mich in die Mannschaft integrieren und an das Niveau gewöhnen."
Jonas Ubrig (l.) wurde am Freitag beim FC Bayern München vorgestellt
Fotocredit: Getty Images
Langfristig sei es natürlich sein Ziel, "Spiele für den FC Bayern zu machen. Aber zunächst heißt es für mich, mich in München zu adaptieren und von allen meinen Torhüterkollegen zu lernen", sagte Urbig.
Künftig steht Ubrig mit einem seiner Idole gemeinsam auf dem Platz. "Manuel Neuer und Iker Casillas haben mich inspiriert und sind meine Idole. Speziell Manu hat das Torwartspiel in den letzten zehn Jahren geprägt", so Bayerns neue Nummer 40.
Auf die harte Kritik von Ex-BVB-Torhüter Roman Weidenfeller wollte Ubrig nicht näher eingehen. "Der Schritt von einem Zweitligisten zum FC Bayern ist sicherlich groß, aber er habe sich von Tag eins an sehr wohl gefühlt.
"Die Mannschaft hat viele Persönlichkeiten, die mir den Start sehr leicht gemacht haben", sagte Ubrig und verriet, dass er mit einer dieser Persönlichkeiten bereits eine "unangenehme" Erfahrung gemacht habe: "Thomas Müller hat mir gleich ordentlich einen reingeschweißt."
Eberl: Ubrig ist ein super Junge und hat extrem großes Potenzial
An einen möglichen Nummer-eins-Status bei Bayern verschwendet Ubrig keinen Gedanken: "Wen ich eventuell irgendwann mal beerbe, steht in der Zukunft."
Auch Sportvorstand Max Eberl vermied eine konkrete Aussage über die Planungen beim FC Bayern auf der Torhüterposition. "Wir sprechen in erster Linie von Sommer 2025. Da haben wir hoffentlich noch Manu im Kader, Sven Ulreich und Jonas. Daniel Peretz wird möglicherweise verliehen. Das ist unser Torwartkonstrukt für die Saison 2025/26."
In Ubrig sieht Eberl "einen Torhüter mit extrem großen Potenzial. Uns imponiert Jonas' Ausstrahlung und seine Persönlichkeit in jungen Jahren. Ein unfassbar klarer Junge mit einem super Charakter, der weiß, was er will, ohne abgehoben zu sein."
Ubrig sollte erst im Sommer nach München kommen
Eberl verriet, dass der FC Bayern Ubrig ursprünglich erst im Sommer verpflichten wollte.
"Allerdings hat sich die Situation durch die Verletzung von Daniel Peretz, der bis Ende Februar ausfallen wird, geändert. Wir wollten auch Jonas die Möglichkeit geben, den FC Bayern schon ein halbes Jahr früher kennenzulernen", so Eberl.
Sollte es im Laufe der Rückrunde im Bayern-Tor Not am Mann geben, müsse Ubrig jedoch bereitstehen. "Wir haben großes Vertrauen, dass ihm das dann auch gelingen wird", verdeutlichte Eberl.
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Quelle: Eurosport
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