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Mainz 05 spielt nur Remis gegen den FC Augsburg: 05er rutschen von Europapokalplatz - FCA macht Schritt aus Keller
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Update 08/02/2025 um 19:25 GMT+1 Uhr
Der 1. FSV Mainz 05 ist bei seinem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg trotz der Offensivschwäche der Gäste nicht über ein 0:0 (0:0) hinausgekommen. Die 05er, bei denen Cheftrainer Bo Henriksen wegen einer Gelbsperre nur auf der Tribüne saß, verpassten durch das Unentschieden ihren sechsten Heimsieg in Serie und verloren den sechsten Tabellenplatz an den SC Freiburg, der parallel gewann.
Zweikampf bei Mainz 05 gegen FC Augsburg
Fotocredit: Imago
Bo Henriksen hätte sich ein verspätetes Geburtstagsgeschenk zum 50. gewünscht - aber mit dem Punkt musste der Trainer des FSV Mainz 05 leben.
Von der Tribüne aus hatte der gelbgesperrte Däne zugesehen, wie sich seine Mannschaft 90 Minuten vergeblich gegen die robuste Abwehr des FC Augsburg quälte. Das 0:0 hilft Mainz in der Hoffnung auf einen Europapokalplatz kaum weiter.
"Wir hatten ein 50:50-Spiel", sagte Henriksen, er verband seine Anlayse mit einer Forderung: "Wir müssen lernen, auch diese Spiele zu gewinnen."
Der gute Eindruck aus der ersten Halbzeit sei durch die zweite zunichte gemacht. "Da waren wir nicht gut genug mit dem Ball."
Amiri wird rechtzeitig fit
Zwar waren die Nullfünfer über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, gegen diszipliniert verteidigende Augsburger mühte sich der FSV jedoch vergeblich um einen Torerfolg.
Somit wurde es auch nichts mit dem sechsten Heimsieg in Folge, der ein Novum in der Vereinsgeschichte bedeutet hätte. Der FCA bleibt im gesicherten Tabellenmittelfeld.
Henriksen auf der Tribüne? "Das ist nicht gut für mich und nicht gut für die Mannschaft", hatte der Trainer im Vorfeld gesagt. Doch auch mit Vertreter Michael Silberbauer an der Seitenlinie waren die Mainzer, deren Mittelfeldstratege Nadiem Amiri rechtzeitig für die Startelf fit geworden war, zunächst tonangebend.
Vor allem Paul Nebel kam der Führung früh nahe (3., 6.), wobei FCA-Keeper Dahmen bei der zweiten Chance einen starken Reflex zeigte. Die Gäste bissen sich danach in die Partie und hielten den Gegner durch intensive Zweikampfführung weitestgehend vom Tor fern.
Augsburg lange ohne Torschuss
Die eigenen zaghaften Offensivbemühungen indes blieben ebenfalls ohne Ertrag, die 31.000 Fans in der Mainzer Arena mussten sich über weite Strecken mit fußballerischer Magerkost begnügen.
Für die weiterhin spielbestimmenden Nullfünfer sprang vor der Pause kaum mehr als eine Kopfballgelegenheit durch Nelson Weiper (38.) heraus.
Die zweite Halbzeit war dann zunächst ein Abziehbild der ersten: Die Gastgeber blieben spielbestimmend und verbuchten einen Ballbesitzanteil von teils über 70 Prozent - doch die Lücke durch die dicht gestaffelten Abwehrreihen suchten sie vergeblich. Stattdessen kam Augsburg in der 53. Minute durch Mert Kömür zum ersten Schuss aufs Tor, Robin Zentner parierte problemlos.
Großchancen hingegen blieben hüben wie drüben nun völlig aus, den Mainzern, bei denen in der 67. Minute der zuvor verletzte Topstürmer Jonathan Burkardt aufs Feld zurückkehrte, unterliefen im Angriffsspiel immer wieder zu viele Ungenauigkeiten - und beide Teams scheuten das letzte Risiko.
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(SID)
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Quelle: Perform
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