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RB Leipzig nach Niederlage gegen Mainz 05 im Krisenmodus - Druck auf Marco Rose wächst: "Sehr enttäuschend"
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Publiziert 02/03/2025 um 15:37 GMT+1 Uhr
RB Leipzig kassiert in der Bundesliga gegen den 1. FSV Mainz 05 den nächsten Rückschlag. Das Ziel der Champions League wackelt angesichts von Tabellenrang sechs bedenklich - und der Druck auf Cheftrainer Marco Rose wächst. Zwar legen Medienberichte nahe, dass der Stuhl des 48-Jährigen vorerst sicher ist, doch enttäuschen die Sachsen weiter, könnte sich die Situation schnell ändern.
Marco Rose wackelt zunehmend als Trainer von RB Leipzig
Fotocredit: Getty Images
Marco Rose machte sich keine Illusionen. Dass nach dem nächsten Rückschlag für RB Leipzig wieder ungemütliche Zeiten drohen, war auch ihm bewusst. Als Cheftrainer müsse er solche Dinge "aushalten können", sagte Rose im "ZDF".
Aber: "Ich glaube an meine Mannschaft, ich glaube an mich als Trainer und ich kann solche Situationen mittlerweile auch ganz gut einordnen." Doch das Ziel Champions League wackelt zunehmend, die Luft für den Coach wird immer dünner.
Nach dem 1:2 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 war die Stimmung bei den so ambitionierten Leipzigern jedenfalls am Tiefpunkt. "Das ist sehr enttäuschend", sagte Rose, nachdem RB im Rennen um die Königsklasse auf Rang sechs weiter ins Hintertreffen geraten war.
"Bitter" und "unnötig" sei die Pleite gegen den direkten Konkurrenten gewesen, monierte Kevin Kampl und fand deutliche Worte. "Wir müssen jetzt alle mal langsam verstehen, die Spieler, die Fans, alle miteinander beim Verein, dass diese Saison einfach schwierig ist", sagte der Mittelfeldspieler: "Es wird bis zum Ende ein Kampf um die Champions League."
Bericht: Rose bleibt im Amt - vorerst
Die Qualifikation für die Königsklasse steht bei den Leipzigern über allem - und genau diese gerät mehr und mehr in Gefahr. Akute Sorgen um seinen Job muss sich Rose vorerst offenbar aber nicht machen.
Zwar mieden die RB-Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer am Samstag die Mikrofone in der Leipziger Arena, laut "Sky" bleibt Rose aber zunächst im Amt.
Demnach soll der 48-Jährige auch am kommenden Samstag (18:30 Uhr im Liveticker) beim SC Freiburg auf der RB-Bank sitzen, die Klub-Bosse wollen mit Rose bis Sommer weitermachen.
Als mögliche Nachfolger sollen nach Informationen des TV-Senders neben Stuttgarts Coach Sebastian Hoeneß auch Roger Schmidt und Oliver Glasner auf der RB-Liste stehen.
Mannschaft stellt sich hinter Rose
Rückendeckung bekommt Rose, der einen Vertrag bis 2026 besitzt, derweil aus der Mannschaft. "Ich habe den Eindruck, dass wir alle zusammen diesen Turnaround schaffen wollen", betonte Torhüter Peter Gulacsi. Die Mannschaft mache "gute Schritte".
Dass man die Partie gegen Mainz nach dem Traumstart durch Xavi Simons (1.) aus der Hand gegeben habe, sei "keine Trainerfrage, sondern das müssen wir Spieler auf dem Platz natürlich merken".
Dabei sollte der mühevolle Halbfinaleinzug im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg (1:0) am Mittwoch eigentlich Schwung für den dringend benötigten Befreiungsschlag in der Bundesliga geben. Stattdessen wurde Leipzig nach einer furiosen Anfangsphase immer passiver.
Die Laufwerte seien "top", die Einstellung "sehr gut", erklärte Rose, aber wieder habe sein Team "kein Gefühl für die entscheidenden Spielsituationen und Spielphasen" entwickelt.
Rose schon in Hinrunde unter Druck
Das Resultat: Nur ein Sieg aus den vergangenen acht Bundesliga-Partien - und wieder einmal Diskussionen um Rose. Bereits Ende des vergangenen Jahres war der Druck auf den Trainer nach sechs Pflichtspielen ohne Sieg und dem Verpassen der K.o.-Runde in der Champions League enorm gewesen.
Einem 1:5 gegen Wolfsburg war in dieser angespannten Phase ein Lebenszeichen im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Eintracht Frankfurt gefolgt (3:0).
Auf ein solches dürfte Rose nun auch in Freiburg hoffen.
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(SID)
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Quelle: Perform
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