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RB Leipzig verliert wilde Partie gegen TSG 1899 Hoffenheim: Sinsheimer siegen dank Doppelschlag in Schlussphase
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Update 23/11/2024 um 23:51 GMT+1 Uhr
Christian Ilzer hat einen perfekten Einstand als Trainer der TSG Hoffenheim gefeiert. Unter der Regie des neuen österreichischen Trainers gewannen die Kraichgauer am 11. Spieltag der Bundesliga nach einem wilden Schlagabtausch trotz dreimaligem Rückstand 4:3 (1:2) gegen RB Leipzig. Adam Hlozek (17./82.), Tom Bischof (50.) und Jacob Bruun Larsen (86.) waren für die Hoffenheimer erfolgreich.
Ilzer nach Spektakel beim Debüt: "Eine Achterbahnfahrt"
Quelle: Perform
Christian Ilzer ballte nach dem erlösenden Schlusspfiff mehrfach die Fäuste, dann umarmte der Österreicher voller Freude seine Hoffenheimer Schützlinge.
"Es war ganz großes Kino. Ich kann mir kein besseres Debüt vorstellen. Natürlich war es eine Achterbahnfahrt, aber großes Kompliment an die Mannschaft, wie sie immer wieder auf einen Rückstand reagiert hat und zurückgekommen ist", lobte der Coach.
In einem wilden Schlagabtausch mit RB Leipzig hatte die TSG beim Debüt des neuen Trainers dreimal zurückgelegen, sich am Ende aber doch noch mit 4:3 (1:2) durchgesetzt - und so für den perfekten Einstand Ilzers in Sinsheim gesorgt.
"Das war ein super Start für den neuen Trainer und sein Team", lobte Siegtorschütze Jacob Bruun Larsen den Coach am "Sky"-Mikrofon.
"Er macht einen sehr guten Eindruck. Es ist intensiver, es macht ein bisschen mehr Spaß im Training. Das spüre ich von den Jungs in der Kabine, jeder hat Bock. Es war ein sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung."
Leipzig unter Druck
Doppelpacker Adam Hlozek (17./82.), Tom Bischof (50.) und Larsen (86.) trafen für die Hoffenheimer, die zuvor in drei Partien ohne Sieg und Tor geblieben waren.
"Es ist unfassbar enttäuschend", sagte Leipzigs Christoph Baumgartner. Schon am Donnerstag geht es für die TSG in der Europa League bei den Portugiesen von Sporting Braga weiter.
Die Treffer von Willi Orban (15.) und Antonio Nusa (19.) sowie ein Eigentor von Stanley Nsoki (67.) brachten den ersatzgeschwächten Leipzigern hingegen nichts.
In der Champions League stehen die Sachsen nach vier Pleiten in vier Begegnungen am Dienstag bei Inter Mailand gewaltig unter Druck.
Erfolgreiches Ilzer-Debüt
Der 47 Jahre alte Ilzer ist vor rund einer Woche vom österreichischen Meister Sturm Graz nach Hoffenheim gekommen. Dort beerbte er den zuletzt erfolglosen Pellegrino Matarazzo.
In Ilzer, Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker und dem Technischen Direktor Paul Pajduch bestimmen nun drei Ex-Grazer die TSG-Geschicke.
"Wir wollen unsere Prinzipien und unsere Mentalität auf den Platz bringen", sagte Ilzer kurz vor dem Anpfiff bei "Sky": "Wir haben die Jungs jetzt eine Woche erlebt. Wichtig ist für uns, dass wir die Mannschaft nun im Spiel erleben und sehen, wie viel wir aus der ersten Trainingswoche mitnehmen können."
Die 28.023 Zuschauer in der Sinsheimer Arena mussten nicht lange auf die erste Chance des Spiels warten. Schon in der 4. Minute hätten die Hoffenheimer eigentlich in Führung gehen müssen. Nach Vorarbeit von Marius Bülter vergab Haris Tabakovic aus kurzer Distanz.
Wilder Auftakt ins Spiel
Die Gäste, bei denen El Chadaille Bitshiabu, Yussuf Poulsen, Eljif Elmas, David Raum, Xaver Schlager und Xavi Simons fehlten, kamen nach knapp zehn Minuten besser in die Partie.
Kurz darauf wurde es wild mit drei Toren innerhalb von vier Minuten. Orban, Hlozek und Nusa wirbelten die Begegnung mächtig durcheinander.
Doch damit nicht genug. Auch im Anschluss wurde es immer wieder brenzlig in beiden Strafräumen. Die Hoffenheimer, die unter anderem ohne Ihlas Bebou, Ozan Kabak und Grischa Prömel auskommen mussten, drängten Mitte der ersten Hälfte auf den Ausgleich - ohne Erfolg. In der 37. Minute sorgte Lois Openda für Gefahr vor dem Hoffenheimer Tor.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Hoffenheimer die Schlagzahl. Erneut war es Tabakovic, der eine große Gelegenheit nicht nutzen konnte (48.). Besser machte kurz darauf der umworbene Youngster Tom Bischof, der per Freistoß seines erstes Bundesligator erzielte.
Im Anschluss machten die Leipziger gehörigen Druck. Nsoki traf nach Flanke von Nusa ins eigene Tor. Doch die TSG schlug in der Schlussphase nochmal zurück.
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(SID)
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Meisterschaft schon sicher? "Vielleicht weiß Hoeneß es besser"
Quelle: Perform
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