SC Freiburg schlägt 1. FC Heidenheim dank Tor von Vincenzo Grifo: Neuzugang Jan-Niklas Beste bei Debüt eingewechselt

Der SC Freiburg hat sein Heimspiel in der Bundesliga am 21. Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim mit 1:0 (1:0) gewonnen und die Krise der Gäste verschärft. Vincenzo Grifo nutzte eine schöne Vorlage von Ritsu Doan für den einzigen Treffer der Partie (30.). Durch den Dreier sprangen die Freiburger vorübergehend auf den 6. Tabellenrang. Neuzugang Jan-Niklas Beste wurde in der 84. Minute eingewechselt.

Der SC Freiburg hat den 1. FC Heidenheim geschlagen

Fotocredit: Imago

Jan-Niklas Beste ballte nach seinem ersten Sieg im Freiburger Trikot beide Fäuste, dann tröstete er seine alten Freunde des 1. FC Heidenheim mit zahlreichen Umarmungen.
Der SC Freiburg hält dank eines mühsamen Arbeitssiegs beim Kurzdebüt seines Königstransfers voll Kurs auf Europa - und verschärft mit dem 1:0 (1:0) zugleich die Abstiegssorgen beim Gegner.
"Es kann gerne so weitergehen", frohlockte Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier bei Sky. Die Hoffnung auf Europa wolle er "gar nicht wegwischen. Es wäre ein Traum, es wieder zu schaffen, aber die Wegstrecke ist noch ein bisschen."
Es werde definitiv "kein Selbstläufer. Aber weiter Vollgas - und dann haben wir alle Möglichkeiten." Mit Beste habe man nach seinem ersten Einsatz über sechs Minuten Geduld. "Wir wollen ihn nicht mit Erwartungshaltung überfrachten und ihm seine Zeit geben", so Saier.

Schmidt: Waren stabil

Für Heidenheim wird nach dem Tor von Vincenzo Grifo (30.) die Luft im Keller immer dünner, es droht am Sonntag der Absturz auf einen direkten Abstiegsplatz. "Es ist wieder bitter", sagte Trainer Frank Schmidt.
"Insgesamt waren wir stabil, haben uns nicht ergeben und unserem Schicksal überlassen. Wir haben alles probiert. Wir müssen vorne zum richtigen Zeitpunkt mal wieder das Ding über die Linie drücken." Am Donnerstag geht es in den Playoffs der Conference League zum FC Kopenhagen.
Kurz vor Ende des Transferfensters hatte Freiburg Flügelspieler Beste für acht Millionen Euro von Benfica Lissabon zurück in die Bundesliga geholt. Ausgerechnet bei der Rückkehr ging es gleich gegen den Ex-Klub.
"Das ist dann Zufall. Ich freue mich einfach", sagte Beste. Es werde "schon speziell". Doch der 26-Jährige musste im Europa-Park-Stadion auf der Bank Platz nehmen.

Grifo nutzt Doan-Flanke

Ohne seinen neuen Linksfuß tat sich der Sport-Club trotz deutlichem Ballbesitzplus schwer, beide Teams neutralisierten sich in einem intensiven Spiel mit vielen Unterbrechungen im Mittelfeld.
Erst nach 27 Minuten gab der im vergangenen Sommer aus Heidenheim nach Freiburg gewechselte Eren Dinkci nach hohem Ballgewinn einen ersten Warnschuss ab. Kurz darauf traf Grifo nach Flanke von Ritsu Doan per Flugkopfball.
Auch in Folge blieben die Breisgauer vor 33.400 Zuschauern am Drücker, Heidenheim agierte im eigenen Ballbesitz komplett ideenlos. Dies änderte sich im zweiten Durchgang nach Umstellung auf eine Doppelspitze, das Spiel des Außenseiters bekam nun mehr Struktur. Omar Traore traf mit einem Gewaltschuss aus 23 Metern den Pfosten (54.), Budu Siwsiwadse prüfte erstmals Noah Atubolu (60.).
Mit zunehmender Spieldauer bekamen die Freiburger mehr Räume, spielten die Umschaltsituationen aber meist sehr ungenau aus. Ausnahme war ein Lattenschuss per Aufsetzer des starken Doan nach Flanke von Merlin Röhl (70.). Der eingewechselte Paul Wanner prüfte auf der Gegenseite in der Schlussphase nochmals Atubolu (90.+1).
(SID)
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Quelle: Perform


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