Borussia Dortmund nach Sieg gegen Mainz mit Bundesliga-Rekord - und Kampfansage an den FC Bayern

Borussia Dortmund hat sich in der neuen Saison als Bayernjäger Nummer eins etabliert - und beim Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 sogar Geschichte geschrieben. Nie hat ein Team häufiger in Serie zur Pause geführt. Die Dortmunder strotzen vor Selbstbewusstsein und schickten nach dem Sieg eine Kampfansage an den großen Rivalen nach München: "Wir wollen extrem lang oben dabei bleiben".

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Quelle: Perform

Die Sache war klar beim 1. FSV Mainz 05: Schon zur Halbzeit führte der BVB dank der Treffer von Daniel Svensson (27.) und Karim Adeyemi (40.) mit 2:0 - und stellte damit einen neuen Rekord auf.
Die Dortmunder führten zum zehnten Mal in Serie zur Halbzeitpause, das gelang noch keiner Mannschaft vor ihnen in der Historie der Bundesliga.
Zuletzt hatte Dortmund am 12. April gegen den FC Bayern bis zur Halbzeit nicht getroffen. Nach dem 3:3 gegen St. Pauli am ersten Spieltag hatte der BVB alle weiteren Bundesliga-Partien in dieser Saison gewonnen. Vier Spiele in Folge gewannen sie ohne Gegentor.
Das sorgt für viel Selbstbewusstsein beim Tabellen-Zweiten.

Schlotterbeck mit Kampfansage an BAyern

Innenverteidiger Nico Schlotterbeck sagte nach dem Spiel bei "Sky": "Wir wollen extrem lang oben bleiben."
Dabei richtete er auch eine kleine Kampfansage an den deutschen Rekordmeister: "Die Bayern legen jede Woche vor, aber wir wollen das Meisterschaftsrennen lange eng halten. Wenn wir so weitermachen, sieht es echt gut aus."
Am 18. Oktober kommt es zum direkten Showdown zwischen dem FC Bayern und dem BVB. Vorher empfängt Dortmund noch zuhause die ebenfalls formstarken Leipziger.
Neuzugang Fabio Silva stand in Mainz erstmals für die Schwarz-Gelben auf dem Platz und freute sich im Anschluss mächtig: "Es war sehr speziell nach der langen Zeit, die ich nicht auf dem Platz stand. Ich denke, ich kann Energie auf den Platz bringen, dafür bin ich hier. Ich bin sehr glücklich."

Brandt sieht BVB in der "Jägerrolle"

Für Julian Brandt, der sehr kurzfristig startete, da Serhou Guirassy beim Aufwärmen Oberschenkelprobleme bekam, kam die neue Rolle überraschend: "IIch dachte immer, dass ich in meinem Leben nicht mehr groß ins kalte Wasser geworfen werden kann, aber heute war das doch dann schon ein bisschen so. Das erlebt man doch nicht alle Tage."
Danach bereitete er beide Tore vor - und sieht seine Mannschaft ebenfalls als Bayern-Jäger: "Also tabellarisch können wir uns dagegen ja jetzt momentan nicht wehren", sagte er nach dem Spiel.
"Wir sind schon ein Stück weit in der Jägerrolle. Die nehmen wir erst einmal an", sagte der 29-Jährige.
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Quelle: Perform


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