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Erstes Hamburger Bundesliga-Derby seit 2011 - HSV bereit für das Duell mit St. Pauli: "Die Stadt gehört uns"
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Publiziert 25/08/2025 um 14:47 GMT+2 Uhr
Der HSV fiebert nach dem gelungenen Bundesliga-Comeback gegen Borussia Mönchengladbach dem Derby entgegen. Gegen den Stadtrivalen St. Pauli bietet sich eine seltene Gelegenheit. Die Botschaft der HSV-Fans war eindeutig. "Die Stadt gehört uns", sangen die 5000 mitgereisten Anhänger des Aufsteigers nach dem achtbaren 0:0 in Gladbach - der erste Bundesliga-Punkt seit sieben Jahren.
Der HSV schaltet in den Derby-Modus
Fotocredit: SID
Der Auswärtspunkt war ein willkommenes Mitbringsel, doch ab jetzt zählt beim Hamburger SV nur noch das Derby gegen den FC St. Pauli am Freitag (20:30 Uhr im Liveticker). "Wir wissen alle, was am Freitag ansteht", sagte auch HSV-Trainer Merlin Polzin angesichts des ersten Erstliga-Duells mit dem Nachbarn seit Februar 2011. Die Botschaft der Fans am Zaun habe er durchaus gehört. "Ich freue mich jetzt auf einen sehr lauten Volkspark. Das wird ein Fußballfest für alle", sagte der Coach.
Der Punkt in Gladbach war für Polzin Grund genug, um mit breiter Brust in das Stadtduell zu gehen. "Man hat gesehen, dass wir für das Abenteuer Bundesliga definitiv bereit sind", sagte der 34-Jährige. 2661 Tage hatten die Fans des einstmaligen Bundesliga-Dinos auf ein Spiel im Oberhaus gewartet.
Erster HSV-Kapitän der neuen Zeitrechnung war Nicolas Capaldo. Und auch der Argentinier, der mit den Boca Juniors manches Derby erlebt hat und 2019 im Superclásico gegen River Plate sogar vom Platz geflogen war, fiebert bereits dem Freitag entgegen. "Wir werden alles geben, 100 Prozent. Es ist immer schön, ein Derby zu spielen", sagte der 26-Jährige.
Ein Sieg wäre auch Balsam für die Seele der HSV-Fans, schließlich bietet sich eine seltene Gelegenheit. Der letzte Derby-Dreier im Oberhaus datiert bereits vom 19. April 2002 - ebenfalls ein Freitag. Ein gutes Omen also? "Wir wissen, was uns erwartet. Mal schauen, was passiert", sagte Polzin.
"Das kann man nicht besser haben"
Um ein Haar hätte es in Gladbach sogar zu drei Punkten gereicht. In der 89. Minute drückte Joker William Mikelbrencis den Ball über die Linie, stand aber im Abseits. Ob der Ball auch ohne das Eingreifen im Tor gelandet wäre? "Gute Frage. Das wäre natürlich bitter", sagte Neuzugang Yussuf Poulsen, der dann als Torschütze in die Statistik eingegangen wäre. Einen Vorwurf gab es aber nicht: "Hätte ich am zweiten Pfosten gestanden, hätte ich auch meinen Schädel hingehalten", sagte Poulsen.
Viel lieber sprach auch der Däne über das anstehende Duell mit dem Nachbarn vom Millerntor, der beim 3:3 gegen Borussia Dortmund ebenfalls mit einem Remis in die Saison gestartet war: "Mit Leipzig habe ich mal gegen Dresden gespielt, aber ein solches Derby hatte ich noch nicht. Ich freue mich unfassbar auf das erste Spiel im Volkspark - und dann direkt mit einem Derby zu starten, das kann man nicht besser haben."
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(SID)
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