FC Bayern buhlt offenbar an Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen: Nächster Meisterheld nach München?

Der FC Bayern hat offenbar ein Auge auf Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen geworfen. Wie der "kicker" berichtet, beschäftigten sich die Münchner intensiv mit dem Linksverteidiger aus Spanien, der in der Saison 2023/24 zu den Protagonisten der Leverkusener Meistermannschaft zählte. Dass Bayer 04 seinen Leistungsträger an den Konkurrenten der vergangenen beiden Jahre abgibt, ist aber fraglich.

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Quelle: Perform

Auch die "Sport Bild" schreibt von einem grundsätzlichen Interesse der Bayern an Grimaldo. Demnach sei aber noch niemand an das Management des Freistoßkünstlers herangetreten.
In München könnte Grimaldo auf Raphael Guerreiro folgen, der seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund 2023 nicht vollumfänglich zu überzeugen vermochte. Guerreiros Vertrag läuft am Saisonende aus, eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich.
Grimaldos Arbeitspapier bei Bayer 04 ist noch bis 2027 gültig, Leverkusen arbeitet intensiv daran, den Kontrakt mit dem Spanier auszubauen. Sollte eine Vertragsverlängerung nicht gelingen, würden die Rheinländer laut "Sport Bild" dennoch mit Grimaldo ins letzte Vertragsjahr gehen und einen ablösefreien Abgang in zwei Jahren in Kauf nehmen.
Kein Wunder, zählt der Linksverteidiger doch zu den absoluten Leistungsträgern unter dem Bayer-Kreuz. In der Leverkusener Meistersaison 2023/24 steuerte Grimaldo zwölf Tore sowie 20 Vorlagen bei und avancierte damit zu den absoluten Leistungsträgern. In der aktuellen Spielzeit untermauerte er seine Wichtigkeit mit bereits sieben Treffern und vier Assists in 15 Spielen.
Eurosport-Einschätzung: Dass die Bayern einen Spieler von Grimaldos Format ins Visier nehmen, ist nicht verwunderlich, ein Wechsel nach München im Sommer würde jedoch überraschen. Erstens: Grimaldo hat in der jüngeren Vergangenheit immer wieder verdeutlicht, dass er eines Tages zurück in sein Heimatland Spanien wechseln möchte. Zweitens: Leverkusen hat schon bei Florian Wirtz gezeigt, dass es kein Interesse daran hat, wichtige Spieler gen Süddeutschland abwandern zu lassen, auch Jonathan Tah ging erst im zweiten Anlauf zum Rekordmeister, erst als sein Vertrag ausgelaufen war - und Bayer kein Veto mehr einlegen konnte.
Wechselwahrscheinlichkeit: 10 Prozent
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Quelle: Perform


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