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Uli Hoeneß zweifelt an Verbleib von Max Eberl beim FC Bayern - Sportvorstand reagiert nach Pokalsieg gegen Stuttgart
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Update 24/05/2026 um 00:54 GMT+2 Uhr
Uli Hoeneß hat Zweifel an einer Vertragsverlängerung des FC Bayern mit Sportvorstand Max Eberl geäußert. "Im Moment" stünden die Chancen auf einen Verbleib des 52-Jährigen bei "60:40", sagte der Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Spiegel-Spitzengespräch und bejahte zugleich die Frage, ob er noch Zweifel an Eberl habe. Eberls Vertrag läuft noch bis 2027.
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Quelle: Perform
Er war zum 1. März 2024 als Nachfolger von Hasan Salihamidzic zu den Bayern gekommen. Hoeneß gilt zugleich als großer Förderer, aber auch als Kritiker von Eberl. Hoeneß betonte etwa, Eberl habe "einen großen Anteil an unserem großen Erfolg in dieser Saison".
Aktuell wolle er jedoch "die Diskussionen um dieses sehr schwierige Thema nicht anheizen und der Entscheidung des Aufsichtsrats nicht vorgreifen", betonte der langjährige Manager der Münchner.
Wirkliche Vertragsgespräche könnten ohnehin erst ab dem 1. Juli geführt werden, sagte Hoeneß und verwies auf die nächste Sitzung des Aufsichtsrats im August. Dort werde man entscheiden, ob Eberl "der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führt".
Hoeneß gilt zugleich als großer Förderer, aber auch als Kritiker von Eberl.
Eberl reagiert überrascht auf Hoeneß-Zweifel
Eberl selbst reagierte "sehr überrascht" auf die Zweifel von Klubpatron Hoeneß hinsichtlich einer möglichen Vertragsverlängerung.
"Ich will meine Arbeit machen, mit der Arbeit überzeugen", sagte Eberl nach dem 3:0-Sieg im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart am Samstagabend am "Sky"-Mikrofon.
"Was wir dieses Jahr gespielt haben als Mannschaft, als Verein, das lässt sich sehen. Man kann zweifeln, dass ist wirklich legitim. Dann redet man drüber."
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Max Eberl (l.) und Uli Hoeneß
Fotocredit: Getty Images
Eberl: Hoeneß-Kritik "ist mir jetzt gerade egal"
Die Kritik sei ihm "jetzt gerade egal", sagte Eberl nach dem Endspiel in Berlin. "Er hat es gesagt. Wir reden eigentlich dauernd. Wir haben gestern gesprochen, heute gesprochen. Deswegen waren die 60:40 für mich überraschend. Die Zahlen stehen jetzt da. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt mit dem Double. Das ist das, was für mich zählt."
Es sei seine "ehrliche Meinung. Wer mich kennt, weiß das: Ich bin keiner, der heute sagt: 'Alles ist in Ordnung' - und in vier Wochen das Gegenteil", sagte Hoeneß als Reaktion auf das Eberl-Interview in der "ARD": "So ist die Situation - und in zwei, drei Monaten wissen wir genau, wie es weitergeht. Ich persönlich sehe das für ihn relativ positiv."
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(SID)
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