FC Bayern München: Klaus Augenthaler lobt Max Eberl und zeigt Verständnis für Uli Hoeneß - "Kann nicht loslassen"

Spätestens seit seinem Auftritt im "Doppelpass" ist Uli Hoeneß mal wieder Dauerthema beim FC Bayern. Gerade der Vorwurf, Hoeneß könne sich nicht aus dem Tagesgeschäft heraushalten, schwelt um den Verein und den langjährigen Bayern-Macher. FCB-Legende Klaus Augenthaler hat sich im Gespräch mit "Sport1" zur Situation rund um Hoeneß geäußert - und Verständnis für seinen Wegbegleiter gezeigt.

Eberl zu Gerüchten: "Never ever gedacht, hier hinzuschmeißen"

Quelle: Perform

Lothar Matthäus, Markus Babbel und nun Klaus Augenthaler - die Liste der ehemaligen Bayern-Profis, die sich zur Rolle von Uli Hoeneß beim deutschen Rekordmeister äußern, wird immer länger. Und zeigt, wie präsent das Thema einmal mehr geworden ist.
Während gerade Babbel deutliche Kritik äußerte, Hoeneß gar als "größtes Problem des FC Bayern" bezeichnete, hat Augenthaler gegenüber "Sport1" versöhnlichere Worte gefunden.
"Uli kann nicht loslassen, genauso wie ich nicht loslassen kann. So ist er halt. Er ist direkt und manchmal konfrontativ. Uli hat sich einst auch Fehler eingestanden. Aber er will helfen, stichelt natürlich, weil er sich vorstellt, dass man es besser machen kann", sagte Augenthaler, der fast seine gesamte fußballerische Karriere beim FC Bayern verbracht hat.
Der Vorwurf, dass sich der einstige Manager zu sehr in die Belange von Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund einmischen würde, ist aus Sicht des Weltmeisters von 1990 nicht gerecht.
"Uli ruft Eberl bestimmt nicht an und sagt: ‚Du musst das so und so machen.‘ Es tut Uli weh, was gerade bei Bayern passiert", stellte Augenthaler klar.

FC Bayern: Augenthaler lobt Eberl

Trotz der großen Dominanz in Deutschland gebe es für den FCB durchaus gefährliche Baustellen. "In den vergangenen Jahren hat man viel Geld verspielt, weil man viermal nur ins Viertelfinale der Champions League kam. Man müsste mal wieder ins Halbfinale oder ins Finale kommen", forderte der frühere Libero.
Klaus Augenthaler feiert zusammen mit Franz Beckenbauer die Meisterschaft 1994 - Uli Hoeneß freut das.

Klaus Augenthaler feiert zusammen mit Franz Beckenbauer die Meisterschaft 1994 - Uli Hoeneß freut das.

Fotocredit: Getty Images

Eberl, der bei Hoeneß' Rundumschlag im "Doppelpass" - ob vom Ehrenpräsidenten beabsichtigt oder nicht - einiges abbekam, hat sich in der Zwischenzeit auch geäußert und das Thema betont entspannt abmoderiert.
Eine gute Reaktion, wie Augenthaler findet: "Er hat alles andere als empfindlich reagiert. Ich habe ohnehin keine Sekunde daran gezweifelt, dass er bleibt. Es ist viel auf Max eingeprasselt, aber er ist der Richtige für diesen Job beim FC Bayern", sagte Augenthaler und schob hinterher: "Und noch einmal: Uli wollte Max ganz sicher nicht schaden."
picture

Juve-Coach nach 4:4 gegen BVB: Das war der Grund für die Gegentore

Quelle: Perform



Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung