Markus Babbel schießt gegen Uli Hoeneß: "Er ist das größte Problem für den FC Bayern" - Kritik mit Vorgeschichte
VonNiklas Bien
Update 17/09/2025 um 14:59 GMT+2 Uhr
Das Fernduell von Markus Babbel und Uli Hoeneß geht in die nächste Runde. Bei "At Broski - Die Sport-Show" kritisierte der ehemalige Bayern-Profi den Ehrenpräsidenten des deutschen Rekordmeisters scharf. Hoeneß, so Babbel, sei "das größte Problem für den FC Bayern". Zuletzt hatte der 73-Jährige über Babbel geschimpft - der Ex-Nationalspieler habe "überhaupt keinen Einfluss in der Szene".
Eberl zu Gerüchten: "Never ever gedacht, hier hinzuschmeißen"
Quelle: Perform
"Der liest morgens die Bild-Zeitung und sagt abends, was er zu sagen hat. Was der sagt - das kann er selbstverständlich machen, aber das interessiert mich nicht", hatte der sichtlich angefressene Hoeneß vor nicht einmal zwei Wochen im "Doppelpass" gesagt.
Nun hat Babbel seine Kritik, Hoeneß würde sich beim FC Bayern zu sehr einmischen, noch einmal erneuert - und verschärft.
"Uli Hoeneß ist für mich das größte Problem für den FC Bayern. Das Problem ist nicht Max Eberl. Für ihn ist es brutal schwer, gut zu arbeiten, da permanent Störgeräusche auf ihn treffen", sagte der Europameister von 1996 am Montag.
Der langjährige Bayern-Manager und -Vorstand hatte Sport-Boss Eberl in der TV-Sendung öffentlich Ratschläge gegeben, ihn als "empfindlich" bezeichnet und ihm nahegelegt, Transfers in Zukunft früher unter Dach und Fach zu bringen.
Babbel: "Finde das unanständig von Hoeneß"
"Man redet seine Mitarbeitenden nicht öffentlich schlecht - so etwas gehört intern geklärt. In der freien Wirtschaft wird man für so ein Verhalten selbst entlassen. Ich finde das unanständig von Uli Hoeneß", kritisierte Babbel.
Eberl selbst hat mittlerweile Stellung bezogen und war nach der öffentlichen Kritik bemüht, das Thema schnellstmöglich wieder abzukühlen.

Markus Babbel hat eine klare Meinung zu Uli Hoeneß.
Fotocredit: Getty Images
Hoeneß hat für Babbel zwar "großartige Verdienste" um den deutschen Rekordmeister, er müsse seine Rolle als Aufsichtsrat aber akzeptieren: "Die Entscheidungen kommen oft eher aus dem Umfeld von Tegernsee."
Am Tegernsee wird die erneute Kritik angekommen sein - ob die Privatfehde noch einmal in die nächste Runde geht, ist offen.
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