Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes kontert die Schiri-Kritik von Uli Hoeneß: "Verstehe ich nicht und sehe es nicht so"

Für Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes ist die massive Kritik von Uli Hoeneß an Schiedsrichter Christian Dingert nach dem Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München nicht nachvollziehbar. "Nein, verstehe ich nicht und sehe ich auch nicht so", sagte Rolfes am Rande des Abschlusstrainings vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Arsenal.

Schiedsrichter Dingert im Gespräch mit Harry Kane

Fotocredit: Getty Images

Auslöser waren unter anderem der Platzverweis gegen Bayern-Angreifer Luis Díaz wegen einer Schwalbe sowie ein aberkanntes Tor der Münchner nach einem vorangegangenen Handspiel von Harry Kane.
Durch Eingriffe des Videoassistenten habe es zwar Unterbrechungen gegeben, insgesamt habe Dingert das Spiel aber laufen lassen, sagte Rolfes.
"Es gab Spielfluss, es gab Torraumszenen, es gab Zweikämpfe im Mittelfeld oder auf dem Platz. Da habe ich schon ganz andere Spiele erlebt, obwohl ich ein bisschen jünger bin", sagte Rolfes am Montag.

Dingert räumt Fehler ein bei Gelb-Roter Karte für Díaz

Dingert hatte Díaz in der 84. Minute nach einer vermeintlichen Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Der Kolumbianer war im Strafraum nach einem Zweikampf mit Leverkusens Torhüter Janis Blaswich zu Boden gegangen, der Unparteiische wertete die Szene als Täuschungsversuch.
Der Referee räumte dies im Nachgang als Fehler ein. "Wenn ich jetzt die Bilder sehe, ist es kein Elfmeter. Gelb-Rot ist sehr hart, das würde ich jetzt nicht mehr so geben", sagte Dingert.
(SID)
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Quelle: Perform


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