Michael Olise unverkäuflich: Ungeschriebenes Gesetz des FC Bayern um Franck Ribéry im Jahr 2009 als Auslöser

Michael Olise hat sich seit seinem Wechsel zum FC Bayern im Sommer 2024 zu einem der besten Flügelspieler der Welt entwickelt. Mit einem Verkauf könnte der deutsche Rekordmeister den Preis von 53 Millionen Euro vervielfachen – das steht allerdings gar nicht zur Debatte. Wie Karl-Heinz Rummenigge nun erklärte, hängt das mit einem ungeschriebenen FCB-Gesetz zusammen, das aus dem Jahr 2009 stammt.

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Quelle: Perform

Geht es um Michael Olise, kommt Aufsichtsratsmitglied Rummenigge regelrecht ins Schwärmen.
"Er ist ein wunderbarer Spieler. Mir gefällt im Übrigen auch, dass er so zurückhaltend und fast schon medienscheu ist. Das ist in der heutigen Welt die Ausnahme", sagte der 70-Jährige im Gespräch mit "t-online".
"Er ist ein guter Typ und auf dem Platz ist er natürlich herausragend, wie er Fußball zelebriert und fast zaubert. Deshalb wundert es mich nicht, dass er bei unseren Fans auch so unglaublich beliebt und gehypt ist", so Rummenigge weiter.
Angesprochen auf einen möglichen Verkauf des Franzosen, der gleichbedeutend mit einer Rekordablöse für den FC Bayern wäre, holte Rummenigge im Interview aus und erzählte eine "Geschichte aus der Vergangenheit".

Rekordangebot für Franck Ribéry

2009, so der damalige Vorstandsvorsitzende, hätten die Münchener ein "unglaubliches Angebot" des FC Chelsea für Franck Ribéry vorliegen gehabt.
"Das wäre damals ein neuer Transfer-Weltrekord gewesen. Ich bin damit dann zu unserem damaligen Finanzvorstand Karl Hopfner und Uli Hoeneß gegangen. Wir haben zwei Stunden darüber diskutiert, was wir mit diesem Angebot machen", sagte Rummenigge.
Franck Ribéry gehörte 2009 zu den begehrtesten Flügelspielern der Welt

Franck Ribéry gehörte 2009 zu den begehrtesten Flügelspielern der Welt

Fotocredit: Getty Images

In diesem Moment habe der deutsche Rekordmeister entschieden, "dass wir in Zukunft keinen Spieler mehr verkaufen werden, den wir sportlich vermissen würden".
Bei Olise – das steht außer Frage – wäre das der Fall. "Dieses ungeschriebene Gesetz gilt bis heute. Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde", betonte Rummenigge.

Olise mit langfristigem Vertrag

Wie die Geschichte bei Ribéry weiterging, ist bekannt: Der FC Bayern verkaufte den Franzosen nicht, Ribéry prägte zusammen mit Arjen Robben eine Ära auf den Flügelpositionen und blieb bis 2019 in München.
Olise ist noch bis 2029 an den 35-fachen deutschen Meister gebunden.
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Quelle: Perform


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